Smart2i-Einsatz bei Hesse Lignal: Den Produktionsprozess digital abgebildet

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Bild: Hymmen GmbH

Ein kontinuierlicher und störungsfreier Produktionsfluss ist das Ziel eines jeden Fertigungsbetriebs, der mittels Prozess- und Qualitätsüberwachung gesichert werden soll. Hierbei sah sich der Lackhersteller Hesse Lignal einigen Herausforderungen ausgesetzt: Es begann mit der durch die Produktvielfalt hervorgerufenen Oberflächenkomplexität, ging weiter mit der stückweisen Ergänzung von Fertigungsstraßen und der fehlenden Transparenz von Daten und endete beim Fachkräftemangel und nachhaltiger Fertigung.

Um diesen Herausforderungen zu begegnen entstand die Idee für ein Pilotprojekt, in dem die industrielle Software smart2i des langjährigen Technologiepartners Hymmen eine zentrale Rolle spielen sollte. „Ich kann das Ergebnis schon vorneweg nehmen,“ sagt Dirk Conrad, Projektleiter auf der Seite von Hesse Lignal. „Durch die Transparenz in der Produktion steigt die Produktqualität und das Gesamtergebnis signifikant!“

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Bild: Hymmen GmbH

smart2i unterstützt die digitale Transformation von Produktionsprozessen. Maschinendaten werden automatisiert erfasst. Die Dokumentation per Hand, etwa von Stückzahlen, Temperaturen oder Drücken, entfällt. Die digitale Erfassung ermöglicht etwa die Analyse der häufigsten Ausfallgründe. Hesse Lignal hat so den Ausschuss verringert und Qualitätsprobleme in der Produktion reduziert. Dabei überzeugten den Lackhersteller vor allem die folgenden Merkmale der Software:

  • Individuell gestaltbare Dashboards
  • Alle Quellen in einem System vereint
  • Kombination von Maschinen- und Qualitätsdaten
  • Erreichbar von PC, Tablet oder Smartphone

Der Projektverlauf

Zu Beginn des Pilotprojektes bildete Hesse Lignal bereits eine Vielzahl von Daten ab, die durch smart2i in ein System integriert wurden. Zur Komplettierung eränzten die Beteiligten jedoch weitere Messwerte durch zusätzliche Sensoren, etwa für UV-Leistung und UV-Dosis, LAB-Werte, Glanzgrad und Schichtstärke. Die Software untertsützt hier unterschiedliche Hersteller von Messinstrumenten.

Maschinen und Sensoren werden über ein Gateway miteinander verbunden. Die erfassten Daten können sekundengenau analysiert werden. Dies unterstützt sowohl die Kalibrierung des Gesamtprozesses als auch den späteren Produktionsbetrieb.

Test im Technologiezentrum

Im hauseigenen Technologiezentrum hat Hesse die Software getestet und sie auf verschiedenste Kundenverfahren angewendet. Nicht nur die versprochene Produktionssteigerung, Müllvermeidung und Senkung der Ausschussquote um bis zu 12 Prozent, sondern vor allem auch das einfache Handling des Systems haben den Lackhersteller überzeugt. Alle Daten und Informationen werden auf Knopfdruck visualisiert.

Durch die Software kann die durch Produktvielfalt hervorgerufene Oberflächenkomplexität mit einer Vielzahl von integrierbaren Sensoren messbar gemacht werden. Auch stückweise ergänzte Fertigungsstraßen kann der Lackhersteller integrieren. Die Daten werden transparent individuell für den jeweiligen Nutzer aufbereitet – vom Maschinenbediener bis zum Geschäftsführer. „Es handelt sich um ein übergreifendes System, das für jegliche Form von Anlagenkonfiguration angewendet werden kann“, sagt Dirk Conrad.

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Bild: Hymmen GmbH
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