Dänemark und Deutschland bündeln Kräfte bei KI, Robotik und Automation

articleImage IMG 0214 1758015793505
Bild: ©Fotografie Anna McMaster

Auf dem 15. Deutschen Maschinenbaugipfel haben Dänemarks nationales Robotik-Cluster Odense Robotics und VDMA Robotik + Automation eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet – unterstützt von der dänischen und deutschen Regierung. Die Unterzeichnung fand im Beisein des dänischen Ministers für Industrie, Wirtschaft und Finanzen, Morten Bødskov sowie der Parlamentarischen Staatssekretärin im BMWE, Gitta Connemann, statt.

Die Kooperationsvereinbarung umfasst Maßnahmen wie etwa die verstärkte Kommunikation der Rolle der Robotik und Automation an relevante Stakeholder in Europa, gemeinsame Events für Vernetzung und Matchmaking im dänischen, deutschen und europäischen Robotik-Ökosystem sowie die Zusammenarbeit mit der VDMA Startup Machine. Zudem soll die erfolgreiche Zusammenarbeit im Rahmen der Weltleitmesse automatica in München ausgebaut werden.

Mit einem ‚Robotics Action Plan for Europe‘ hat der VDMA Fachverband Robotik + Automation bereits im vergangenen Jahr eine europäisch ausgerichtete Robotik-Strategie ausgearbeitet und damit die Grundlage für einen intensiven Dialogprozess mit der Bundesregierung und der Europäischen Kommission gelegt. „Der Schulterschluss der beiden Organisationen kommt zur richtigen Zeit“, sagt Dr. Dietmar Ley, Vorsitzender des VDMA Robotik + Automation nun in Berlin: „Europa steht vor tiefgreifenden Herausforderungen. Für die Sicherung unserer Wettbewerbsfähigkeit brauchen wir mehr Innovationskraft und deutlich schnelleres Tempo. Robotik, KI und Automation sind dabei zentrale Schlüsseltechnologien. Mit der Kooperation bündeln wir unsere Kräfte, damit Europa weiter an der Weltspitze bleibt: als führender Produzent und als Anwender hoch innovativer Automationslösungen“.

„Wir sind stolz und freuen uns, diese Zusammenarbeit mit einem so starken Partner wie dem VDMA einzugehen, und ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam neue Möglichkeiten für Unternehmen schaffen und die Innovation in ganz Europa stärken können“, ergänzte Søren Elmer Kristensen, CEO von Odense Robotics. „Dies ist ein weiterer Schritt in unserem Bestreben, dänische Innovation in die Welt zu bringen – und die Welt nach Dänemark zu holen.“



  • Ein Upgrade für den Teilchenbeschleuniger

    Ein Upgrade für den Teilchenbeschleuniger

    Dem größten Teilchenbeschleuniger der Welt steht ein Upgrade bevor. Denn zukünftig sollen weit größere Datenmengen als bisher ausgetauscht werden – und das auch schneller. Nokia ist Teil eines Forschungsprojekts, das…

    mehr lesen: Ein Upgrade für den Teilchenbeschleuniger

  • Unternehmen erwarten Kostenvorteile durch Energieflexibilisierung

    Unternehmen erwarten Kostenvorteile durch Energieflexibilisierung

    Erstmals seit der Energiekrise verzeichnet der Energieeffizienz-Index der deutschen Industrie mit allen drei Teilindizes (die Bedeutung, Produktivität und Investitionen betreffend) einen leichten Rückgang. Mögliche Gründe erkennt EEP-Institutsleiter Professor Alexander Sauer…

    mehr lesen: Unternehmen erwarten Kostenvorteile durch Energieflexibilisierung

  • 3D-gedruckte Stecker halten Lötofen stand

    3D-gedruckte Stecker halten Lötofen stand

    Mit einer von Boston Micro Fabrication (BMF) entwickelten Drucktechnologie lassen sich Mikrobauteile für die Elektronik in Serie fertigen. Beim Hersteller Z-Axis Connector halten 3D-gedruckte Bauteile sogar den hohen Temperaturen im…

    mehr lesen: 3D-gedruckte Stecker halten Lötofen stand

  • Sonja Pierer übernimmt bei Intel Deutschland

    Sonja Pierer übernimmt bei Intel Deutschland

    Sonja Pierer ist neue Geschäftsführerin von Intel in Deutschland. Die 46-Jährige folgt in dieser Position auf Christin Eisenschmid.

    mehr lesen: Sonja Pierer übernimmt bei Intel Deutschland

  • Marktanteile industrieller Netzwerk-Standards 2024

    Marktanteile industrieller Netzwerk-Standards 2024

    Die Firma HMS Networks hat ihre diesjährige Marktanalyse zu industriellen Kommunikationsstandards veröffentlicht.

    mehr lesen: Marktanteile industrieller Netzwerk-Standards 2024

  • Sabine Scheunert übernimmt Eurocentral-Geschäftsleitung

    Sabine Scheunert übernimmt Eurocentral-Geschäftsleitung

    Dassault Systèmes ernennt Sabine Scheunert zur Vorsitzenden der Geschäftsleitung in Eurocentral. Die Managerin verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Automobil- und Technologiebranche und war u.a. für Mercedes-Benz tätig.

    mehr lesen: Sabine Scheunert übernimmt Eurocentral-Geschäftsleitung

  • Ifo-Geschäftsklimaindex fällt um 1,3 Punkte

    Ifo-Geschäftsklimaindex fällt um 1,3 Punkte

    Pessimistischere Erwartungen der Unternehmen sorgen dafür, dass der Ifo-Geschäftsklimaindex im Juni unter dem Vormonatswert bleibt. Nach drei Anstiegen in Folge zeigt sich auch die Industrie im Juni wieder skeptischer.

    mehr lesen: Ifo-Geschäftsklimaindex fällt um 1,3 Punkte

  • Wibu-Systems eröffnet Niederlassung in Südkorea

    Wibu-Systems eröffnet Niederlassung in Südkorea

    Mit einer neuen Tochtergesellschaft in Südkorea geht das Karlsruher Unternehmen Wibu-Systems einen strategischen Schritt zur Erschließung des südkoreanischen Hightech-Marktes sowie der dortigen Wirtschaft.

    mehr lesen: Wibu-Systems eröffnet Niederlassung in Südkorea

  • Quantencomputing für effizientere E-Autos

    Quantencomputing für effizientere E-Autos

    Die BMW Group, Nvidia und Classiq wollen gemeinsam mechatronische Systeme optimieren. Das gemeinsame Ziel: den Einsatz von Quantencomputern in der Automobilbranche zu fördern.

    mehr lesen: Quantencomputing für effizientere E-Autos

  • 8,8Mrd.€ für die AWS-Cloud-Infrastruktur in Deutschland

    8,8Mrd.€ für die AWS-Cloud-Infrastruktur in Deutschland

    Kürzlich hat AWS Investitionen in Höhe von 7,8Mrd,€ in die AWS European Sovereign Cloud angekündigt, deren erste Rechenzentren in Brandenburg entstehen sollen. Nun legt der Cloud-Anbieter nochmals 10Mrd.€ nach.

    mehr lesen: 8,8Mrd.€ für die AWS-Cloud-Infrastruktur in Deutschland

  • Ungeplante Stillstände kosten 147.000€ pro Stunde

    Ungeplante Stillstände kosten 147.000€ pro Stunde

    Zwar erhöhen Firmen mittels Wartung die Verfügbarkeit ihrer Anlagen. Laut einer Studie von ABB kommt es bei der Mehrheit der Befragten monatlich jedoch zu mindestens einem ungeplanten Stillstand.

    mehr lesen: Ungeplante Stillstände kosten 147.000€ pro Stunde

  • Ein Robotik-Netzwerk für die Spitzenforschung

    Ein Robotik-Netzwerk für die Spitzenforschung

    Das Robotics Institute Germany (RIG) soll als zentrale Anlaufstelle für Robotik in Deutschland fungieren. Die Beteiligten, darunter Universitäten und Forschungseinrichtungen, haben sich fünf strategische Ziele gesetzt.

    mehr lesen: Ein Robotik-Netzwerk für die Spitzenforschung