Schichtdicke von langen Flächen und bewegten Bauteilen messen

 um das Messgerät stets optimal an die jeweilige Anwendung anzupassen: Anregungs- und Detektionsmodul sind eigenständig und lassen sich unabhängig voneinander
um das Messgerät stets optimal an die jeweilige Anwendung anzupassen: Anregungs- und Detektionsmodul sind eigenständig und lassen sich unabhängig voneinander – Bild: OptiSense GmbH & Co. KG

Das neu entwickelte photothermische Prüfverfahren vom Messsystemhersteller OptiSense erlaubt es, theoretisch endlos lange Flächen und bewegte Objekte zu prüfen, ohne dabei mit den Bauteilen mitfahren zu müssen. Die neue Technologie nutzt aktiv die Bewegung zwischen Werkstück und Sensor, statt sie, wie bei herkömmlichen Geräten, zu kompensieren. Damit ist es erstmals möglich, selbst beliebig lange, bewegte und auch großflächige Objekte zu prüfen. Das neue, scannende System heißt PaintChecker Move und ist modular aufgebaut. Ein typisches Beispiel für die Anwendung ist die Beschichtung von Flachsubstraten wie Folien für die Batterieherstellung. Die Bandbeschichtung erfolgt mit flüssigem, sogenannten Slurry auf einer Kupfer- bzw. Aluminiumfolie. Die Prüfung muss hier berührungsfrei und lückenlos erfolgen, da die Produktion und spätere Nutzung von Batteriemodulen bzw. -packs mit zahlreichen Sicherheitsrisiken verbunden sind, die besondere Schutzmaßnahmen erfordern. Das neue 3D-Prüfverfahren ergänzt bisherige Einsatzfelder um die berührungslose, schnelle und präzise Messung von großflächigen Werkstücken.



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