Wenn aus Schrott neuer Stahl wird

24032620Steeltec Schrott inkl Copyright
Bild: Swiss Steel Holding AG

Der Einsatz von präzise vorsortiertem Schrott sei entscheidend für die energieeffiziente und CO2-arme Stahlproduktion, so der Stahlproduzent. Je besser die Qualität des Schrotts, desto höher ist die Qualität des daraus gewonnenen Stahls. Hierfür sind genaue Daten über die Zusammensetzung des Schrotts unerlässlich. Neuschrott – sortenreines Verschnittmaterial aus der Metallverarbeitung – ermöglicht es, die Zusammensetzung des neuen Stahls grammgenau zu steuern und somit hochwertige Qualitätsprodukte zu produzieren.

Schrott als wertvoller Rohstoff

Stahl ist das am häufigsten recycelte Material weltweit. Schrott hat sich von einem Abfallprodukt zu einem begehrten und teuren Rohstoff entwickelt. Der Schrott für die lokalen Werke der Swiss Steel Group in Deutschland, Frankreich und der Schweiz stammt überwiegend aus einem Umkreis von 90 bis 100 Kilometern, was die Umweltbelastung durch Transport minimiert.

Ein digitaler Zwilling des ankommenden Schrotts

Wurde mit Schrotthändlern früher hauptsächlich über den Preis verhandelt, sind sie heute vollintegrierte Systempartner, die für Qualität und Pünktlichkeit bezahlt werden. Die Swiss Steel Group setzt hier auf ein fünfstufiges Prozessreifegrad-Modell, dass die Schrottqualität kontinuierlich verbessert. In einem gemeinsamen Projekt mit Schrottlieferanten und mehreren Universitäten arbeitet der Stahlproduzent an der Entwicklung eines digitalen Zwillings des ankommenden Schrotts. Dieses ’Big Data’-Projekt soll es dem Stahlwerk ermöglichen, bereits im Voraus die genaue Art des angelieferten Schrotts zu erkennen. Das Unternehmen erhofft sich dadurch eine effizientere Anlieferung, Produktion und letztlich eine höhere Stahlqualität.

Richtungsweisendes Projekt

Der digitale Zwilling des Schrotts werde die Produktion von ’Green Steel’ revolutionieren und die Kreislaufwirtschaft intelligent vorantreiben, so die Schweizer. Frank Koch, CEO des Unternehmens, betont: „Dieses Programm ist für uns richtungsweisend: Wir folgen damit unserer Strategie, sich führend im Bereich der nachhaltigen Stahlproduktion zu positionieren.“



  • Neuer Hauptsitz für Aucotec

    Neuer Hauptsitz für Aucotec

    Aucotec hat seinen neuen Firmenhauptsitz in Isernhagen eröffnet.

    mehr lesen: Neuer Hauptsitz für Aucotec

  • 5G: Revolution mit Sicherheitsbedenken

    5G: Revolution mit Sicherheitsbedenken

    Laut einer Studie des Beratungsunternehmens Accenture glauben acht von zehn Unternehmen an einen deutlichen Effekt von 5G, dennoch haben die befragten Unternehmen Sicherheitsbedenken.

    mehr lesen: 5G: Revolution mit Sicherheitsbedenken

  • Welchen Weg geht die EU?

    Welchen Weg geht die EU?

    Die EU-Kommission hat ihre Strategie für ein digitales Europa vorgestellt und dabei ihre europäische Datenstrategie sowie politische Optionen für die Entwicklung der künstlichen Intelligenz (KI) konkretisiert. „Ich will, dass dieses…

    mehr lesen: Welchen Weg geht die EU?

  • Anzeige
    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Die Digitalisierungs- und Automatisierungslösungen von Retarus ermöglichen effiziente Abläufe ohne manuellen Aufwand oder Kompromisse bei der Datensouveränität

    mehr lesen: Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

  • Mehr als 61 Millionen blockierte Ransomware-Angriffe

    Mehr als 61 Millionen blockierte Ransomware-Angriffe

    Der IT-Security-Anbieter Trend Micro verzeichnet in seinem Security-Roundup einen zehnprozentigen Anstieg bei der Erkennung von Ransomware-Angriffen. Darin beschreiben die Security-Experten die wichtigsten Entwicklungen in der Bedrohungslandschaft.

    mehr lesen: Mehr als 61 Millionen blockierte Ransomware-Angriffe

  • Industrie sieht Risiken in der Plattform-Ökonomie

    Industrie sieht Risiken in der Plattform-Ökonomie

    Laut einer Bitkom-Studie sehen deutsche Industrie-Unternehmen digitale Plattformen eher als Risiko für das eigene Geschäft an.

    mehr lesen: Industrie sieht Risiken in der Plattform-Ökonomie

  • VDE entwickelt erste international konsensfähige Ethik-Kennzeichnung für KI

    VDE entwickelt erste international konsensfähige Ethik-Kennzeichnung für KI

    Die Tech-Organisation VDE begrüßt das White Paper der EU-Kommission und liefert die von Digitalkommissarin Margrethe Vestager geforderte Risikoüberprüfung mit der ‚Ethik-Kennzeichnung für KI‘ . Ziel des VDE-Modells ist es, Transparenz…

    mehr lesen: VDE entwickelt erste international konsensfähige Ethik-Kennzeichnung für KI

  • Von einfacher Programmierung bis zum Mietmodell

    Von einfacher Programmierung bis zum Mietmodell

    Von 2020 bis 2022 werden rund 2Mio. neue Industrie-Roboter in den Fabriken weltweit installiert – davon geht die International Federation of Robotics (IFR) aus. Welche Trends diese Entwicklungen vorantreiben könnten,…

    mehr lesen: Von einfacher Programmierung bis zum Mietmodell

  • Stellenwert von Digitalisierungsmaßnahmen nimmt zu

    Stellenwert von Digitalisierungsmaßnahmen nimmt zu

    Security Automation, Management digitaler Identitäten, Aufbau neuer Plattformen, Schutz vor Bedrohungen durch IoT-fähige Geräte und Einsatz von DevOps — laut einer Studie des IT-Dienstleisters Capgemini sind dies die Trends des…

    mehr lesen: Stellenwert von Digitalisierungsmaßnahmen nimmt zu

  • Workshops und Marktplatz 4.0

    Workshops und Marktplatz 4.0

    Der Automatisierungstreff in Böblingen widmet sich vom 24. bis zum 26. März mit seinem Workshopangebot und dem Marktplatz Industrie 4.0 der digitalen Transformation.

    mehr lesen: Workshops und Marktplatz 4.0

  • Deutschland auf Platz 4 von 35 Staaten

    Deutschland auf Platz 4 von 35 Staaten

    „Deutschlands Innovationsdynamik droht ins Mittelfeld zu rutschen. Im Vergleich zu unseren Wettbewerbern treten wir auf der Stelle“, kritisiert BDI-Präsident Dieter Kempf. Damit setze sich ein Abwärtstrend seit 2014 fort.

    mehr lesen: Deutschland auf Platz 4 von 35 Staaten

  • Coronavirus auch per E-Mail gefährlich

    Coronavirus auch per E-Mail gefährlich

    Täglich tauchen Meldungen zu neuen Infektionsfällen mit dem grassierenden Coronavirus auf. Die Bilder von abgeriegelten Städten und Menschen in Quarantäne zeichnen ein Schreckensszenario.

    mehr lesen: Coronavirus auch per E-Mail gefährlich