
Eine aktuelle Studie des E-Mail-Sicherheitsanbieters EasyDMARC zeigt, dass 61 Prozent der betrachteten Fertigungsunternehmen das E-Mail-Authentifizierungsprotokoll DMARC (Domain-based Message Authentication, Reporting, and Conformance) implementiert haben, aber nur 19 Prozent eine strenge Authentifizierungsrichtlinie anwenden, die Schutz gegen Phishing- und Spoofing-Angriffe bietet.
Für die Studie wurden 4.796 der größten Fertigungsunternehmen weltweit untersucht. Demnach verwenden 43 Prozent der Hersteller, die DMARC implementiert haben, eine DMARC-Richtlinie mit niedriger Sicherheitsstufe. Diese erlaubt es, das verdächtige E-Mails den Posteingang erreichen können. Fast ein Drittel (31 Prozent) der Unternehmen haben ein höheres Sicherheitsniveau, bei dem verdächtige E-Mails im Junk-Ordner unter Quarantäne gestellt werden, so dass die Benutzer entscheiden können, ob die E-Mails tatsächlich nicht vertrauenswürdig sind. Die sicherste Option ist laut Studie nur bei 31 Prozent der Unternehmen im Einsatz. Bei dieser Regel werden E-Mails, die die Authentifizierungsprüfung nicht bestehen, sofort zurückgewiesen, um Unternehmen vor potenziellem Schaden zu schützen.
DMARC dient der automatischen Erkennung und Verhinderung von E-Mail-Spoofing, einer bei Phishing-Angriffen häufig eingesetzten Taktik. Das Protokoll kann das Phishing-Risiko reduzieren, da es dafür sorgt, dass E-Mails, die die Authentifizierungsprüfung nicht bestehen, nicht in den Posteingang gelangen.
Der fehlende DMARC-Schutz wirkt sich zudem auch auf die Zustellbarkeit von E-Mails aus. Wie EasyDMARC weiter mitteilt, verlangen etwa Google, Yahoo und Apple DMARC für Versender von Massen-E-Mails, Microsoft wird demnächst folgen. Daher könne das Fehlen von DMARC die Zustellbarkeit von E-Mails erheblich beeinträchtigen. Dies ist besonders kritisch für Geschäftsfunktionen wie Marketing und Vertrieb, betont der Spezialist für E-Mail-Sicherheit. Wie es weiter heißt, riskieren Hersteller ohne eine ordnungsgemäße DMARC-Implementierung, dass ihre E-Mails von den großen Anbietern herausgefiltert werden.






































