Ungenutzte Cloud-Kapazitäten verursachen hohe Kosten

0:000:00

Ransomware Malware Attack. Business Computer Hacked
Bild: ©Andrey Popov/stock.adobe.com

Insight hat eine Studie zu Cloud-Ausgaben und digitaler Souveränität in Europa veröffentlicht. Danach bleiben in europäischen Organisationen durchschnittlich 24% der jährlichen Cloud-Kapazität ungenutzt. In der EMEA-Region gibt knapp die Hälfte der Unternehmen jährlich bis zu fünf Millionen Euro für Cloud-Dienste aus. Für eine Organisation mit durchschnittlichen Cloud-Ausgaben von 3,75Mio.€ entspreche das rund 901.000€ pro Jahr, die nicht genutzt würden. Laut Insight könnten diese Mittel sonst in Infrastruktur für KI investiert werden.

Trilemma digitaler Souveränität

Der Report beschreibt drei Bereiche, die Organisationen bei zunehmender KI-Einführung austarieren müssten: wirtschaftliche Effizienz, operative Resilienz und Datensouveränität. 47% der Organisationen überdimensionieren laut Studie ihre Infrastruktur, um Verfügbarkeit sicherzustellen. Weitere 47% verweisen auf eingeschränkte Transparenz, 46 Prozent auf inaktive Ressourcen als Kostentreiber. Zudem verursache KI einen Anstieg der Hosting-Kosten um 12% pro Jahr. 67% der Unternehmen betrachten digitale Souveränität bereits als strategische Priorität, in den nächsten drei Jahren soll dieser Wert auf 82% steigen.

Interne Hürden und DACH-Zahlen

56% der Unternehmen führen laut Insight vor wichtigen Workload-Platzierungen keine Gesamtbetriebskostenanalysen durch. 41% seien weiterhin durch Legacy-Systeme eingeschränkt. Nach Angaben des Unternehmens evaluieren oder bereitstellen 85% bereits eine dedizierte Infrastruktur für KI. Für die DACH-Region nennt die Studie 66% der Unternehmen, für die digitale Souveränität heute ein wichtiges Thema sei. In den nächsten ein bis zwei Jahren steige dieser Wert auf 75% und langfristig auf 84%. „Organisationen verschwenden fast ein Viertel ihrer Cloud-Kapazität, während KI die Infrastrukturkosten gleichzeitig stark in die Höhe treibt“, sagt Adrian Gregory, President von Insight EMEA.



  • Ein Exoskelett für das Raumfahrttraining

    Ein Exoskelett für das Raumfahrttraining

    Bei Weltraummissionen werden Astronautinnen und Astronauten oft mit feinmotorischen Aufgaben wie Reparaturen oder Experimenten konfrontiert, die durch die Schwerelosigkeit im All erschwert werden.

    mehr lesen: Ein Exoskelett für das Raumfahrttraining

  • MKG wird Teil von Proalpha

    MKG wird Teil von Proalpha

    Proalpha übernimmt das Unternehmen MKG. Der niederländische ERP-Anbieter ist im Bereich der metallverarbeitenden Industrie tätig.

    mehr lesen: MKG wird Teil von Proalpha

  • Augenlicht aus dem 3D-Drucker

    Augenlicht aus dem 3D-Drucker

    Noch während der Operation eine neue Hornhaut ausdrucken und damit die Sehfunktion wiederherstellen: Diesen Schritt im Kampf gegen Hornhauterkrankungen soll künftig ein laserbasiertes Verfahren mit maßgeschneiderter Biotinte ermöglichen. Entwickelt haben…

    mehr lesen: Augenlicht aus dem 3D-Drucker

  • Die passende Software finden

    Die passende Software finden

    ’Mehrwert durch Software’ heißt der neue Branchenführer der VDMA-Gruppe Software und Digitalisierung. Der Branchenführer steht ab sofort zum Download bereit.

    mehr lesen: Die passende Software finden

  • PSI besetzt CTO-Posten mit Erol Bozak

    PSI besetzt CTO-Posten mit Erol Bozak

    Der Softwarehersteller PSI verstärkt das Management im Bereich Technologie und Entwicklung und ernennt Erol Bozak zum CTO.

    mehr lesen: PSI besetzt CTO-Posten mit Erol Bozak

  • Snowflake-Kunden im Visier von Cyberkriminellen

    Snowflake-Kunden im Visier von Cyberkriminellen

    Wie der Security-Spezialist Mandiant berichtet, haben es Bedrohungsakteure auf Kunden des Cloud-Anbieters Snowflake abgesehen. Die Unternehmen raten dazu, die Multi-Faktor-Authentifizierung zu aktivieren.

    mehr lesen: Snowflake-Kunden im Visier von Cyberkriminellen

  • TDM Systems und Cribwise bilden Tool Flow Solutions

    TDM Systems und Cribwise bilden Tool Flow Solutions

    Der Sandvik-Konzern hat den Geschäftsbereich Tool Flow Solutions ins Leben gerufen. Erste Mitglieder werden die beiden Tochterunternehmen TDM Systems und Cribwise.

    mehr lesen: TDM Systems und Cribwise bilden Tool Flow Solutions

  • 2023 wurden mehr als 500.000 Industrieroboter ausgeliefert

    2023 wurden mehr als 500.000 Industrieroboter ausgeliefert

    Trotz eines Rückgangs bei Umsätzen und Auslieferungen von Industrierobotern im Jahr 2023 prognostizieren die Marktforscher von Interact Analysis ein jährliches Marktwachstum von 3,7 Prozent bis 2028.

    mehr lesen: 2023 wurden mehr als 500.000 Industrieroboter ausgeliefert

  • Quantencomputing made in Germany

    Quantencomputing made in Germany

    Quantencomputer haben eine besonders hohe Rechenleistung und können so komplexe Probleme lösen. Wie? Davon können sich Unternehmen und Forschungsteams nun im Hamburg ein Bild machen.

    mehr lesen: Quantencomputing made in Germany

  • USA führend bei Digitalinnovationen

    USA führend bei Digitalinnovationen

    Die Innovationstätigkeit in Digitaltechnologien nimmt weiter an Fahrt auf. Und laut Deutschem Patent- und Markenamt dominieren die USA und China in diesen Bereichen. Die deutsche Bilanz ist zwiespältig.

    mehr lesen: USA führend bei Digitalinnovationen

  • Smarties warnen vor Extremereignissen

    Smarties warnen vor Extremereignissen

    Im Forschungsprojekt Smarties entwickelt und testet das Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation (MPI-DS) zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS ein System intelligenter Miniballons mit atmosphärischen Tracern – sogenannten…

    mehr lesen: Smarties warnen vor Extremereignissen

  • Europa mit vergleichsweise niedrigem KI-Reifegrad

    Europa mit vergleichsweise niedrigem KI-Reifegrad

    Data Analytics und KI sollen KMU helfen, Wettbewerbsvorteile zu sichern. Laut einer Studie von AWS liegt Europa beim Reifegrad künstlicher Intelligenz jedoch hinter anderen Regionen zurück.

    mehr lesen: Europa mit vergleichsweise niedrigem KI-Reifegrad