Siemens Star-CCM+:

Hilfe bei Prognosen zur Produktperformance

Siemens hat eine neue Version der Software Star-CCM+ herausgebracht. Mit neuen Tools soll die Lösung Ingenieuren dabei helfen, die Bedeutung hinter komplexen Maschinenbausimulationen zu erkennen.

www64161 siemensDie neueste Version der Siemens-Software Star-CCM+ beinhaltet zahlreiche neue Funktionen, mit denen Unternehmen für Produktentwicklung ihre Fähigkeit zur digitalen Simulation und ihr Verständnis der Leistungen eines Produkts unter realistischen Einsatzbedingungen erweitern können, indem sie einen digitalen Doppelgänger verwenden – ein exaktes virtuelles Modell der physischen Beschaffenheit sowie der Leistungsmerkmale eines Produkts.

Mit neuen Analysetools in Verbindung mit verbesserter visueller Realitätsnähe soll Star-CCM+ Version 12.02 Ingenieuren dabei helfen, die tiefere Bedeutung hinter komplexen Maschinenbausimulationen zu erkennen. Durch den Einsatz von Funktionen wie Adaptive Gridding und der Möglichkeit, Reaktionen innerhalb von Festoxid-Brennstoffzellen (Solid Oxide Fuel Cells, SOFC) zu simulieren, sind die Anwender in Sachen ‚Predictive Analytics‘ auf dem neuesten Stand. Das kann die Effizienz der Entwürfe steigern, die Kosten reduzieren und hochwertigere, innovative Designs ermöglichen. Die Lösung gehört zum Simcenter-Portfolio des Anbieters, einer Programmsuite aus Simulationssoftware und Testlösungen.

Neu bei Star-CCM+ v12.02 ist Ray Tracing, eine Funktion, mit der Ingenieure
fotorealistisches Rendering auf ihr Design und ihre Simulationsergebnisse anwenden können, indem sie eine ähnliche Technologie nutzen, wie sie auch bei Spezialeffekten (Computer Generated Imagery, CGI) für Filme und Videospiele eingesetzt wird. Diese erweiterten Visualisierungsmöglichkeiten sind besonders dann nützlich, wenn die Simulationsergebnisse Interessenvertretern vermittelt werden sollen, die nicht unmittelbar mit dem Simulationsbetrieb zu tun haben.

Simulationsdurchsatz beschleunigt

Abgesehen von neuen Tools für die Analyse von Simulationsergebnissen bietet die Lösung auch Funktionen zur Beschleunigung des Simulationsdurchsatzes für Produkte, die mit reagierenden Strömungen arbeiten, wie zum Beispiel Verbrennungsöfen, Reformer, interne Verbrennungsmotoren und Gasturbinen. Die neue Funktion des Adaptive Gridding für Verbrennungstabellen reduziert den rechnerischen Aufwand beträchtlich, ohne dabei an Genauigkeit einzubüßen. Adaptive Gridding lässt sich auf alle kleinflammigen
Verbrennungsmodelle anwenden und kann die Tabellengröße und den damit
einhergehenden Speicherverbrauch im besten Fall um das Dreißigfache reduzieren. Dies kann die Effizienz steigern und es Ingenieuren ermöglich, ihre Entwürfe schneller zu iterieren.

Die aktuelle Version beinhaltet außerdem Mehrkomponenten-Modelle für Gas/Flüssigkeits-Kombinationen und Fest-Ionen, wie sie bei der Analyse elektrochemischer Reaktionen eingesetzt werden, die beispielsweise in Festoxid-Brennstoffzellen (SOFC) auftreten. SOFC kommen immer häufiger bei der Produktion von effizientem und sauberem Strom zum Einsatz, und Anwender von Star-CCM+ können ab sofort durch die Erzeugung eines
digitalen Doppelgängers die Effizienz ihrer Festoxid-Brennstoffzellen noch weiter verbessern, was zu noch saubereren Stromerzeugungszellen führt.

(Quelle:Siemens AG/Bild:Siemens)