
Als ‚Lead Factory‘ soll das Werk Haguenau Prozesse auch für andere Siemens-Werke verbessern. Bild: Siemens AG
Zugangskontrolle durch RFID
Neue Wege geht das Werk Haguenau auch bei der Zugangskontrolle: So sind die Schranken an den Zufahrten zum Werk und zum Mitarbeiterparkplatz mit dem RFID-System Simatic RF600 ausgerüstet, bestehend aus Lesegerät und Antennen. Die Fahrzeuge autorisierter Mitarbeiter sind mit einem RFID-Label (Transponder) versehen, das beim Anfahren berührungslos gelesen wird. Die RFID-Leser sind via Ethernet an einen Simatic Nano-PC angebunden, der – über Scalance-Switches – in einer zentralen Datenbank die Berechtigung abfragt und die Ein- und Ausfahrt freigibt.
Durchweg zufrieden
„Unsere Fertigung ist dadurch gekennzeichnet, dass relativ oft Produkte hinzukommen und bestehende Linien verändert und umstrukturiert werden müssen. Als ‚Lead Factory‘ für die anderen Werke im Geschäftsbereich liegt es an uns, die dafür notwendigen Prozesse laufend zu verbessern“, sagt Werksleiter Udo Wiggermann. „Dabei wollen wir auch ‚Lean Factory‘ sein, das heißt so effizient und schlank wie möglich produzieren. Die robusten und performanten, flexibel einsetzbaren Netzwerk- und RFID-Komponenten unserer Kollegen sind dafür sehr geeignete Werkzeuge.“ Das unterstreicht auch Didier Mayer, Director Information Technology am Standort: „Wir sind mit unserem neuen Standard in der Produktion sehr zufrieden. Die bereits verbauten Scalance-Geräte laufen unter allen Bedingungen durchweg stabil und äußerst zuverlässig. Auch die Tests für alle zukünftigen Anwendungen verlaufen vielversprechend und die Implementierung steht an mehreren Stellen unmittelbar bevor.“






































