Jan S. Hesthaven folgt auf Holger Hanselka

Hesthaven neuer KIT-Präsident

Prof. Jan S. Hesthaven wird neuer Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie. Er folgt auf Prof. Holger Hanselka, der Mitte 2023 kurzfristig an die Spitze der Fraunhofer Gesellschaft gewechselt ist.

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(Der Aufsichtsrat wählte in seiner heutigen Sitzung Professor Jan S. Hesthaven zum Präsidenten des KIT. Bild: Alain Herzog)

Der Aufsichtsrat des KIT hat den dänischen Mathematiker Prof. Jan S. Hesthaven zum Präsidenten des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) gewählt. Mit ihm soll die internationale Ausrichtung und Positionierung des KIT im weltweiten Wettbewerb gestärkt werden. Zum Vizepräsidenten Finanzen, Personal und Infrastruktur wählte der Aufsichtsrat Dr. Stefan Schwartze. Beide Wahlentscheidungen müssen dem KIT-Gesetz entsprechend noch durch ein Votum des KIT-Senats im Februar bestätigt werden.

Hesthaven ist seit 2021 als Provost und Vizepräsident für alle akademischen Angelegenheiten der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) in der Schweiz verantwortlich. Neben der Integration von Forschung und Lehre gehören dazu alle Berufungsverfahren sowie die enge Zusammenarbeit mit dem Präsidenten der EPFL, unter anderem zur strategischen Ausrichtung der Universität. Seit 2013 ist Hesthaven Professor für Mathematik an der EPFL. Zuvor war er seit 1995 an der Brown University tätig (USA). Dort fungierte er unter anderem als Gründungsdirektor des Center for Computation and Visualization (2006 bis 2013) sowie als Co-Gründer des Institute for Computational and Experimental Research in Mathematics, dessen stellvertretender Direktor er von 2010 bis 2013 war. Hesthaven studierte Computational Physics und promovierte an der Technischen Universität von Dänemark in Kopenhagen. Seit 2022 ist Hesthaven Fellow der American Mathematical Society.

 

Stefan Schwartze künftiger Vizepräsident

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(Zum Vizepräsidenten Finanzen, Personal und Infrastruktur wählte der Aufsichtsrat Dr. Stefan Schwartze. Bild: Reinhardt & Sommer)

Stefan Schwartze folgt als Vizepräsident Finanzen, Personal und Infrastruktur auf Michael Ganß, der im Sommer dieses Jahres in den Ruhestand geht. Schwartze ist seit 2011 administrativer Vorstand des Deutschen GeoForschungsZentrums Potsdam (GFZ). Zwischen 2019 und 2022 war er zudem administrativer Vizepräsident der Helmholtz-Gemeinschaft. Zuvor war er von 2008 bis 2011 Kanzler der Universität Münster. Dem gingen Tätigkeiten beim Max-Delbrück-Centrum für molekulare Medizin, beim Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft voraus. Schwartze studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Mannheim, Heidelberg und Münster und promovierte an der Universität Bochum.

Karlsruher Institut für Technologie