Ifo-Geschäftsklimaindex fällt um 1,3 Punkte

Workers standing on the factory floor seen through a workpiece
Bild: ©Kzenon/stock.adobe.com

Die Stimmung der Unternehmen in Deutschland hat sich im Juni verschlechtert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex sank auf 88,6 Punkte, nach 89,3 Punkten im Mai. Die Wirtschaftsforschenden führen den Rückgang auf pessimistischere Erwartungen zurück. Die Urteile zur aktuellen Lage veränderten sich hingegen nicht. Die deutsche Wirtschaft tue sich schwer, die Stagnation zu überwinden, so die Analysten.

Im verarbeitenden Gewerbe hat das Geschäftsklima nach drei Anstiegen in Folge einen Rückschlag erlitten. Die Unternehmen zeigten sich für die kommenden Monate wieder skeptischer. Insbesondere der sinkende Auftragsbestand bereitete den Firmen Sorgen. Mit den laufenden Geschäften waren sie jedoch etwas zufriedener.

Im Dienstleistungssektor ist der Index gestiegen. Die Dienstleister beurteilten ihre aktuelle Lage besser. Auch der Ausblick auf das zweite Halbjahr hellte sich weiter auf. Insbesondere im Beherbergungsgewerbe besserte sich die Stimmung, während die Gastronomie sich eher unzufrieden zeigte.

Im Handel hat sich das Geschäftsklima merklich verschlechtert. Bei den Geschäftserwartungen nahmen die skeptischen Stimmen deutlich zu. Auch die Urteile zu den laufenden Geschäften wurden nach unten korrigiert. Von der schlechten Entwicklung waren der Groß- und Einzelhandel gleichermaßen betroffen.

Im Bauhauptgewerbe hat der Index leicht zugelegt. Dies war auf weniger pessimistische Erwartungen zurückzuführen. Ihre aktuelle Lage beurteilen die Unternehmen hingegen schlechter. Auftragsmangel bleibt ein zentrales Problem.



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