Backbone für die vertikale Infrastruktur
Ohne Änderung an der bestehenden Kommunikation in der Produktionsebene kann OPC UA – als zentraler Daten-Backbone – alle unterlagerten Systeme integrieren und ermöglicht so einen sicheren Zugriff aus dem IT-Netzwerk. Dieser Backbone dient als Infrastruktur für die gesamte vertikale Kommunikation. Das fabrikweit eingesetzte MES verwendet einen von der finnischen Firma Prosys entwickelten, .NET-basierten OPC UA-Client für den Zugriff auf Prozessdaten. Das unternehmensweite Overall Equipment Effectiveness-System (OEE) kann auf die gleiche Weise standortübergreifend Informationen austauschen. Zur Migration der Prozessdaten auf OPC UA wurde das UaGateway, eine installationsfertige Anwendung von der Firma Unified Automation, in einem Modellszenario getestet und für diese Aufgaben ausgewählt. Darauf basierend hat Valio entschieden, OPC UA schrittweise in alle 15 Produktionsstandorte zu integrieren.
Umstieg ohne Infrastrukturwechsel
OPC UA ist der Nachfolger der ‚klassischen‘ OPC-Standards. Es ersetzt die alten DA-, A&E- und HDA-Schnittstellen und fügt Plattformunabhängigkeit, Autorisierung/Authentifizierung über X509-Zertifikate und verschlüsselte Übertragung hinzu. Die Migration vom alten OPC auf UA mittels UaGateway bringt Vorteile: Die tec4U-Solutions GmbH ist einer der führenden Lösungsanbieter rund um die Erfüllung von produkt- und unternehmensbezogenen Nachhaltigkeitsvorgaben mit Sitz in Saarbrücken. ‣ weiterlesen
tec4U-Solutions GmbH
Jobangebot: Sales Manager Key Accounts (m/w/d) in Vollzeit
Saarbrücken
- eine schrittweise Integration
- einen einzigen Administrations- und Konfigurationsknoten
- einen Umstieg ohne Änderung der bestehenden Netzwerkinfrastruktur
- einen Umstieg ohne Beeinflussung der bestehenden Kommunikation
Speziell der ‚Single-Point-of-Access‘ für eine Produktionsstätte oder ein operatives Subnetz zeigt die Möglichkeiten von OPC UA zur Verkettung von Serverstrukturen und zur Informationsaggregation. Der Aufbau von Datendrehscheiben oder Datenkonzentratoren auf einem Knoten-Rechner zur Übertragung durch Firewalls ins IT-Netz kann Konfigurationsaufwand und Lizenzkosten minimieren, und gestattet gleichzeitig, die bestehende Verkabelung und Netzwerkstruktur beizubehalten. Der als Systemintegrator in das Projekt eingebundene Dienstleister Prosys verwendete das UaGateway als Systemkomponente in der vertikalen Integrationslösung des Produzenten. Zusätzliche UA-Clients können OPC-Altsysteme über das UaGateway erreichen. Dass kommende Automatisierungssysteme OPC UA direkt unterstützen dürften, spricht zudem für die Zukunftssicherheit der Lösung.
Die Technologie ist längst ‚erwachsen‘ geworden
OPC UA ist längst erwachsen geworden und kann in einer Vielzahl von Szenarien eingesetzt werden. Selbst wenn derzeit noch nicht alle Systeme durchgängig OPC UA unterstützen, kann sich der Umstieg auf OPC UA für viele Unternehmen lohnen, da durch Tools wie das UaGateway bestehende OPC-Schnittstellen einfach integriert werden können. Schon heute stellt der Einsatz von OPC UA für Konfigurations- und Engineeringaufwände bei der Ankopplung vieler neuer Systeme eine spürbare Entlastung dar. Die integrierten Sicherheitsmechanismen von OPC UA sind in jedem Fall sofort nutzbar.






































