Kaum Security-Strategien

Die Techconsult GmbH hat ermittelt, dass bislang nur ein gutes Viertel der mittelständischen Unternehmen eine eigenständige IT-Security-Strategie hat, sie überprüft und regelmäßig aktualisiert. Gut die Hälfte behandelt IT-Security nur im Rahmen der allgemeinen IT-Strategie und ein Fünftel der Unternehmen ist noch dabei, die IT-Security-Strategie zu entwickeln. Hier besteht enormer Handlungsbedarf, der über klassische IT-Sicherheitsmaßnahmen wie Firewalls hinausgeht. Die vernetzten Komponenten in der Produktionsumgebung müssen überwacht werden, nicht nur in Bezug auf Umgebungsparameter, sondern auch auf unerlaubte Zugriffe hin. Intelligente Kontrollgeräte in den Gehäusen und Schränken wie das Rittal Computer Multi Control (CMC) III können diese Aufgabe übernehmen und weitere Informationen aus der Produktionsebene an eine zentrale Instanz liefern. Darüber hinaus lassen sich über die eingebauten Schaltkontakte Vorgänge aktiv auslösen.

Dreh- und Angelpunkt

Für das Rechenzentrum im Unternehmen bedeutet das eine erhebliche Ausweitung der Aufgaben. Die von Industrie 4.0 Komponenten erfassten Daten müssen gespeichert und durch Anwendungen verarbeitet werden. Manufacturing Execution-Systeme dürften in Zukunft erheblich wichtiger für die Produktionssteuerung und Optimierung werden. Zusammen mit Informationen von Zulieferern und anderen Unternehmensdaten entwickeln sich die Dienste des Rechenzentrums zum Dreh- und Angelpunkt des Unternehmens.

Schnelle Modernisierung

Laut einer IDC-Untersuchung liegt heute das durchschnittliche Alter der Rechenzentren mittelständischer Unternehmen bei 6,9 Jahren. Modulare Rechenzentren wie Rimatrix S von Rittal können eine Modernisierung vorantreiben, denn das Konzept für ein modulares, standardisiertes Rechenzentrum unterstützt die Forderung von Unternehmen nach mehr Agilität und Skalierbarkeit. So lassen sich neue Systeme schnell in Betrieb nehmen und neue Vorschriften rasch umsetzen. Vorgedachte, vorzertifizierte Module können eine hohe Planungssicherheit und eine einfache Einbindung in die jeweilige bauseitige Kundensituation bieten. Das komplette Rechenzentrum setzt sich aus standardisierten Komponenten zusammen: eine definierte Anzahl an TS IT Server- und Netzwerkrahmengestellen, die Klimatisierung, die Stromversorgung und -absicherung sowie das Monitoring bilden gemeinsam ein Server-Modul. Rimatrix S verfügt über sechs oder neun Server- und Netzwerkrahmengestelle, wobei sich die Module zu größeren Einheiten zusammenfügen lassen. Damit erhalten Anwender ein Rechenzentrum, dessen einzelne Komponenten durch den TÜV Rheinland vorzertifiziert sind. Diese Vorzertifizierung einzelner Module erfordert einen stabilen, auditierten Produktionsprozess, der die geforderten Produkteigenschaften hinsichtlich Effizienz, Performance und Sicherheit sicherstellen sollen. Die Endzertifizierung kann erfolgen, wenn das Rechenzentrum in die Firmeninfrastruktur eingebunden wurde. Das modulare, standardisierte Rechenzentrum hat eine einzige Artikelnummer und ist innerhalb von sechs Wochen lieferbar. Die Betriebskosten sind im Vorfeld kalkulierbar, weil der Anbieter ein definiertes Leistungsversprechen für den Power Usage Effectiveness-Wert abgibt. Werden die Server-Module zusammen mit einer Kühleinheit vom selben Anbieter genutzt, ist ein PUE von bis zu 1,15 garantiert.