Eine gemeinsame Sprache für Daten finden

Digital cyberspace with particles and Digital data network conne
Bild: ©KanawatTH/stock.adobe.com

Unternehmen sind heute mit vielen Daten konfrontiert. Diese liegen nicht nur in strukturierter Form in Datenbanken oder Tabellenkalkulationen vor, sondern bestehen inzwischen zum weitaus größten Teil aus unstrukturierten Informationen, die aus Quellen wie E-Mails, sozialen Netzwerken, Unternehmensportalen, Support-Blogs oder Wissensdatenbanken stammen.

Führen Unternehmen diese disparaten Daten zu einem kohärenten und aussagekräftigen Ganzen zusammen, sind sie besser informiert und können fundiertere Geschäftsentscheidungen treffen. Dazu ist allerdings eine Harmonisierung der Daten erforderlich. Progress, ein Anbieter für Anwendungsentwicklung und Infrastruktursoftware, zeigt, wie dies in drei Schritten gelingen kann.

1. Metadaten definieren: Zunächst sollten Unternehmen für alle ihre Daten aus den unterschiedlichen Quellen und mit ihren verschiedenen Strukturen und Formaten eine gemeinsame Sprache finden. Progress empfiehlt hier, Metadatenmodelle zu erstellen, um die Daten anzugleichen und so eine ganzheitliche Sicht auf alle Informationen zu ermöglichen. Unternehmen können branchenübliche Modelle nutzen und in ihr eigenes Geschäftsvokabular übertragen. Auch der Einsatz mehrerer Modelle kann sinnvoll sein, wichtig ist dabei aber, sie so miteinander zu verknüpfen, dass ein einziges, einheitliches Schema entsteht.

2. Daten harmonisieren: Auf Basis der Metadatenmodelle kann im zweiten Schritt die eigentliche Datenharmonisierung erfolgen. Die Modelle ermöglichen es Unternehmen, ihre Daten mithilfe von Technologien wie einer Datenharmonisierungs-Software und einem semantischen Metadaten-Hub automatisiert zu taggen, anzureichern und in einen zusammenhängenden Datensatz zu überführen. Die Ursprungsdaten können dabei in ihren Quellsystemen verbleiben und werden über einen zentralen semantischen Metadaten-Layer sinnvoll miteinander verknüpft.

3. Erkenntnisse bereitstellen. Damit die Datenharmonisierung ihren Zweck erfüllt, sollten die gewonnenen Erkenntnisse auch präsentiert und genutzt werden. Progress rät Unternehmen dazu, ihre Daten mit Business-Intelligence-Tools zu verbinden. Egal, ob es sich dabei um spezielle Lösungen wie Power BI und Tableau oder um einfache Pivot-Tabellen in Tabellenkalkulationen handelt: Unternehmen sollten Datenharmonisierungs-Tools mit einer robusten API auswählen, damit sie problemlos eine Verbindung zu ihren BI-Tools herstellen können.

„In der heutigen datengesteuerten Welt ist es keine Option mehr, sondern eine Notwendigkeit, die Kluft zwischen strukturierten und unstrukturierten Daten zu überbrücken“, erklärt Thomas Schuller, Regional Director, DACH bei Progress. „Unternehmen müssen ihre Daten harmonisieren, um Geschäftsentscheidungen anhand vollständiger Sätze von Unternehmensinformationen zu treffen. Damit können sie Innovationen fördern, ihre Produktivität steigern, sich Wettbewerbsvorteile verschaffen und ihr künftiges Wachstum sichern.“



  • Kein Unternehmen kommt ohne IoT-Sicherheit aus

    Kein Unternehmen kommt ohne IoT-Sicherheit aus

    Das Internet der Dinge setzt sich in großem Stil durch, weil die potenziellen Vorteile immens sind. Ob es sich um Gebäude- und Straßenlichtsensoren, Überwachungskameras, IP-Telefone, Point-of-Sale-Systeme, Konferenzraumtechnik und vieles mehr…

    mehr lesen: Kein Unternehmen kommt ohne IoT-Sicherheit aus

  • Unternehmen sollten mehr auf Sicherheitsexperten setzen

    Unternehmen sollten mehr auf Sicherheitsexperten setzen

    In jedem dritten Unternehmen (28 Prozent) gab es im letzten Jahr mindestens einen gravierenden Sicherheitsvorfall. Das sind 2 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor. Meist handelte es sich dabei…

    mehr lesen: Unternehmen sollten mehr auf Sicherheitsexperten setzen

  • Schwachstellen priorisieren und beheben

    Schwachstellen priorisieren und beheben

    Mit der Vulnerability Mitigation App (VMA) stellt Tufin eine Applikation zur Verfügung, die es Unternehmen ermöglicht, Bedrohungen zu priorisieren und auf diese Weise eine effektive Fehlerbehebung und automatisierte Risikominderung zu…

    mehr lesen: Schwachstellen priorisieren und beheben

  • Simulation Day in München

    Simulation Day in München

    Welche Am 24. September 2020 lädt Machineering Interessenten zum 4. Simulation Day nach München ein. Vor Ort lernen die Teilnehmer die Vorteile und Einsatzmöglichkeiten der Simulationssoftware industrialPhysics kennen.

    mehr lesen: Simulation Day in München

  • Mait übernimmt IT-On.Net Süd

    Mait übernimmt IT-On.Net Süd

    Die Mait-Gruppe übernimmt das baden-württembergische IT-Systemhaus IT-On.NET Süd. Mit dem Erwerb will die Unternehmensgruppe ihr IT-Geschäftsfeld ausbauen.

    mehr lesen: Mait übernimmt IT-On.Net Süd

  • IAB-Arbeistmarktbarometer legt weiter zu

    IAB-Arbeistmarktbarometer legt weiter zu

    Nach dem durch die Corona-Krise verursachten Rückgang im April, entwickelt sich das IAB-Arbeitsmarktbarometer weiterhin positiv. Im Juli legte der Frühindikator 3,1 Punkte zu.

    mehr lesen: IAB-Arbeistmarktbarometer legt weiter zu

  • EDAG baut Standort in Ingolstadt aus

    EDAG baut Standort in Ingolstadt aus

    Software- und Digitalisierungs-Hub EDAG baut Standort in Ingolstadt aus Der EDAG-Standort Ingolstadt soll zum ganzheitlichen Entwicklungszentrum und zu einem Software- und Digitalisierungs-Hub ausgebaut werden. Dazu wird der Standort auf über…

    mehr lesen: EDAG baut Standort in Ingolstadt aus

  • Die Stimmung bessert sich

    Die Stimmung bessert sich

    Zum dritten Mal in Folge ist der Ifo-Geschäftsklimaindex gestiegen: Nach 86,3 Punkten im Juni auf 90,5 Punkte im Juli.

    mehr lesen: Die Stimmung bessert sich

  • Energieeffizient lernen

    Energieeffizient lernen

    Ein Forschungsteam an der Technischen Universität Graz hat die KI-Lernmethode E-prop entwickelt, mit der Hardware-Implementierungen von künstlicher Intelligenz energieeffizienter gestaltet werden können.

    mehr lesen: Energieeffizient lernen

  • Positive Aussichten für die SPS 2020

    Positive Aussichten für die SPS 2020

    Die Bayerische Staatsregierung hat das Schutz- und Hygienekonzept für Messen in Bayern verabschiedet. Somit soll die SPS 2020 zum geplanten Zeitpunkt vom 24. bis 26. Oktober in Nürnberg stattfinden, wie…

    mehr lesen: Positive Aussichten für die SPS 2020

  • Erfolgsfaktor Künstliche Intelligenz

    Erfolgsfaktor Künstliche Intelligenz

    Laut einer Studie von Deloitte, sieht die große Mehrheit der in Deutschland befragten KI-Experten, die Technologie als einen wesentlichen Erfolgsfaktor für das eigene Unternehmen.

    mehr lesen: Erfolgsfaktor Künstliche Intelligenz

  • Judith Wiese wird Siemens-Personalchefin

    Judith Wiese wird Siemens-Personalchefin

    Ab 1. Oktober ist Judith Wiese für die Bereiche Human Resources und Global Business Services bei der Siemens AG zuständig.

    mehr lesen: Judith Wiese wird Siemens-Personalchefin