Automatisierungsanbindung per Schnittstelle
Technische Voraussetzung für die Realisierung solcher ’nativen‘ Apps in der Industrie, die eine direkte Interaktion beispielsweise mit der Steuerungstechnik gestatten, ist die Schnittstelle zu den Automatisierungskomponenten. Diese kann beispielsweise über den Architektur-Standard OPC UA oder – wie im Falle der Bosch Rexroth-Apps – über das firmenspezifische ‚Open-Core-Interface‘ realisiert werden kann. Diese Schnittstelle erlaubt aus hochsprachen-basierten Anwendungen heraus einen flexiblen und direkten Zugriff bis auf den Steuerungskern und ist Teil des ‚Open Core Engineering‘, mit dem der Automatisierungskonzern die Brücke zwischen SPS- und IT-Automatisierung schlägt.
Höherer Freiheitsgrad für Anlagenbauer
Für Maschinen- und Anlagenbauer kann sich durch den Zugriff auf offene, vom Hersteller angebotene Schnittstellen der Freiheitsgrad im Software-Engineering erhöhen, da sie auf diese Weise unter anderem Smartphones und Tablets nahtlos in die Automatisierungswelt einbinden können. Bei der Realisierung der Apps entschied sich Bosch Rexroth für die Programmiersprache Java zur Unterstützung von Android-Betriebssystemen. Denn für das offene System sind sehr viele Geräte verfügbar, darunter auch robuste, industrietaugliche Tablets, die zudem eine lange Akkulaufzeit bieten.






































