AI’d Forge hilft beim Transfer von KI-Technologien

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Das DFKI will im Rahmen der Zusammenarbeit mit Emblica seine Forschungsexpertise in den Technologiefeldern Datenanalyse, Generative KI, Bild- und Signalerkennung- und -verarbeitung sowie KI-basierte Prognostik einbringen. Der finnische KI-Spezialist steuert seine Erfahrung in der Beratung von Unternehmen im Bereich der Geschäftsprozessoptimierung durch KI-basierte Software und deren Implementierung bei. Die Zusammenarbeit, die Ende Mai unter dem Namen AI’d Forge vorgestellt wurde, wird ergänzt durch das Beratungsunternehmen Remode. Ziel ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, die Potenziale von künstlicher Intelligenz im eigenen Betrieb zu identifizieren, KI-Lösungen zu entwickeln und diese zu implementieren.

Modellprozess für die Einführung von KI-Verfahren

Die Partner haben dazu einen Modellprozess definiert, der die Einführung von KI-Verfahren in Unternehmen ganzheitlich abbilden soll. Wie die Partner mitteilen, beschreibt dieser die gesamte Prozesskette von der Wissensvermittlung über die Einsatzmöglichkeiten von KI bis hin zur Implementierung. In gemeinsamen Workshops identifiziert das Team von AI‘d Forge zusammen mit dem Unternehmen die Geschäftsbereiche, die ein Optimierungspotenzial aufweisen. Im nächsten Schritt wird geprüft, welche KI-Technologien und -Verfahren Abhilfe schaffen könnten. Vor der Umsetzung erstellt AI’d Forge einen Business Case, der die erwartbaren Vorteile konkret ausarbeitet. Anschließend prüft das Team von DFKI und Emblica, was zur Entwicklung einer adaptierten KI-Lösung notwendig ist, und schätzt den zeitlichen, personellen und finanziellen Aufwand ab. Der Roll-out soll auf der Basis eines konkreten Entwicklungs- und Implementierungsplans erfolgen, bei dem der Wissenstransfer zu unternehmensinternen Entwicklerinnen und Entwicklern mit im Fokus steht, heißt es in der Pressemitteilung.

AI’d Forge bietet durch die Zusammenarbeit eines deutschen Forschungspartners mit einem finnischen Implementierungsdienstleister Unternehmen aus beiden Ländern Zugang zu führender Expertise im Bereich KI. Künftig könnte AI’d Forge als Modell für eine grenz- und sektorübergreifende Zusammenarbeit mit weiteren europäischen Partnern dienen