Der VDMA hat einen neuen Leitfaden mit dem Titel ‘Interoperabilität durch standardisierte Merkmale‘ veröffentlicht. Darin beschreibt der Branchenverband, wie Signale und Werte zwischen Fertigungseinheiten ausgetauscht werden können.
Das Schlüsselwort ist ‘Standardisierung‘: Produkte, Einzelteile, Baugruppen oder Anlagenelemente sind durch Merkmale beschrieben, die in einem Format übertragen werden. Die Merkmalbeschreibung sowie das Übertragungsformat bilden eine gemeinsame Sprache. Diese bilden wiederum die Basis dafür, dass empfangende Systeme die Daten korrekt verstehen, um diese für Folgeprozesse wie Bestellungen, Fertigungsaufträge oder Wartungshinweise weiter zu verwenden.
Kategorisierungen und Klassifizierungen
Die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer verwenden bereits seit vielen Jahren Nummerierungssysteme zur eindeutigen Identifizierung seiner Produkte. So können Unternehmen nachvollziehen, was von wem angeliefert wurde, welche Fertigungsprozesse durchlaufen wurden und welche Produktversion bei welchem Kunden im Einsatz ist. Wer sich schon einmal Gedanken gemacht hat, nach welcher Struktur sein Produkt zu gliedern ist, damit es gefunden werden kann, findet dazu im Leitfaden eine Anleitung. Mögliche Kategorisierungen und Klassifizierungen werden im Leitfaden veranschaulicht, ohne dass sich der Anwender mit Normen befassen muss.
Vom Ist-Zustand zur Industrie 4.0
Der Leitfaden gibt zudem Handlungsempfehlungen. Auf Basis der vorhergehenden Darstellungen und Beschreibungen begleitet die Publikation den Leser bei der Selbsteinschätzung seines Unternehmens und den daraus einzuleitenden Maßnahmen. Um von der eingeschätzten Ist-Stufe zur nächstbesseren Stufe zu gelangen, sind Maßnahmen beschrieben, die Unternehmen schrittweise auf den Weg zur Industrie 4.0 und die digitale Ausrichtung führen.






































