Die Bedrohungslage im Bereich IT-Sicherheit steigt weiter an. Dies sagen 90% der befragten Sicherheitsexperten laut der vorgestellten Studie IT-Sicherheit 2019 des Eco-Verbands der Internetwirtschaft e.V.

Die Unternehmen in Deutschland reagieren darauf mit Notfallplänen. 57% der befragten IT-Sicherheitsexperten haben interne Prozesse bzw. einen Notfallplan für den Fall eines Cybercrime-Vorfalls festgelegt. Weitere 27% sind grade noch damit beschäftigt, solch einen Plan zu entwickeln. „Die Verantwortlichen im Mittelstand sind sich der großen Gefahr durch Cyberkriminelle immer stärker bewusst und suchen nach Wegen, sich auf einen möglichen Fall der Fälle vorzubereiten“, sagt Oliver Dehning, Leiter der Kompetenzgruppe Sicherheit im Eco-Verband. Das wachsende Gefahrenbewusstsein führt zu einer steigenden Bereitschaft der Unternehmen, in Schulungen der Mitarbeiter zu investieren. 41% schulen und sensibilisieren regelmäßig zu Cybergefahren, 38% tun dies zumindest unregelmäßig. Nur 14% schulen ihre Mitarbeiter nicht. Die Notfallplanung gehört damit aktuell zu den Top-Sicherheitsthemen. 80% bewerten dieses Thema als wichtig oder sogar sehr wichtig. Bedeutender in der Bewertung sind nur die Mitarbeitersensibilisierung (für 81% wichtig) die Verschlüsselung von Daten (82%), und der Datenschutz (89%). Trotz steigender Bemühungen, schätzen nur 46% der Befragten die Absicherung des eigenen Unternehmens als sehr gut (11%) oder gut (35%) ein. Weitere 35% glauben, sie sind nur ausreichend abgesichert und 19% sogar als unzureichend. In jedem vierten Unternehmen gab es im vergangenen Jahr tatsächlich mindestens einen gravierenden Sicherheitsvorfall. Ransomware, DDos-Attacken und CEO Fraud führen die Liste der Attacken vor Website-Hacking und Datendiebstahl an. Zum Thema Notfallvorsorge lädt die Kompetenzgruppe Sicherheit im Eco-Verband am 21. März zum Expertengespräch nach Köln ein.






































