Deutscher Maschinenbau

Bestellungen im September auf Vorjahresniveau

Die Kunden der deutsche Maschinenbauer sind durch die aktuelle weltpolitische Lage verunsichert. Diese Verunsicherung spiegelte sich im Dezember auch in den Auftragsbüchern der Branche wider.

 (Bild: VDMA e.V.)
(Bild: VDMA e.V.)

Der Auftragseingang im Maschinen- und Anlagenbau hat im September lediglich sein Vorjahresniveau gehalten, für eine Plusrate wie in den Vormonaten hat es nicht gereicht. „Die Unternehmen spüren die Verunsicherung der Kunden aufgrund der vielen weltpolitischen Baustellen, Handelssanktionen und protektionistischen Ankündigungen“, erläutert VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers.

Auslandsbestellungen gehen zurück

In Summe sanken die Auslandsbestellungen um real zwei Prozent, wobei der Rückgang im Euroraum ein Prozent betrug, aus den Nicht-Euroländern kamen zwei Prozent weniger Aufträge. Die Inlandsbestellungen legten dagegen um sechs Prozent zu. „Das ist ein erfreulicher Wert, allerdings wäre er ohne Großanlagengeschäft etwas geringer ausgefallen“, analysiert Wiechers.

Drei-Monatsvergleich

Im Drei-Monatsvergleich, von Juli bis September, lagen die Bestellungen insgesamt um real drei Prozent über dem Vorjahreswert. Das Inland verbuchte in diesem Zeitraum einen Auftragszuwachs von acht Prozent, die Auslandsorders legten um ein Prozent zu. Die Bestellungen aus dem Euroraum wuchsen um drei Prozent, aus den Nicht-Euroländern kamen drei Prozent mehr Aufträge.