Rapid.Tech 3D unter neuer Trägerschaft

Symbolbild
Symbolbild – Bild: ©engel.ac/stock.adobe.com

Einige Mitglieder des bisherigen Fachbeirats der Rapid.Tech 3D haben den RapidTech 3D e.V. gegründet. Ziel des Vereins ist es, die über viele Jahre entstandene Plattform und Community rund um Additive Manufacturing zu erhalten und inhaltlich weiterzuentwickeln.

Die Gründung folgt auf die Entscheidung der Messe Erfurt GmbH, die Rapid.Tech 3D im bisherigen Veranstaltungsformat nicht fortzuführen. Mit Zustimmung und Unterstützung der Messe Erfurt soll das Format nun unter neuer, unabhängiger Trägerschaft weitergeführt werden.

„Dass wir die Rapid.Tech 3D aus der Community heraus weiterführen können, ist alles andere als selbstverständlich. Michael Kynast und das Team der Messe Erfurt haben über viele Jahre gemeinsam mit dem Fachbeirat eine außergewöhnliche Plattform geschaffen. Auch der Freistaat Thüringen hat die Rapid.Tech und den Technologietransfer rund um Additive Manufacturing früh und kontinuierlich unterstützt. Dass dieser Übergang jetzt konstruktiv ermöglicht wird, schafft die Grundlage für das nächste Kapitel“, sagt Carl Fruth, Vorstand des RapidTech 3D e.V.

Wie mitgeteilt wird, versteht sich der Verein als unabhängige Plattform für Wissensvermittlung und fachlichen Austausch rund um additive Fertigung und angrenzende Produktionstechnologien. Im Mittelpunkt stehen neue technologische Entwicklungen, industrielle Anwendungen, Startups, wissenschaftliche Erkenntnisse und neue Geschäftsmodelle.

Dabei wollen die Mitglieder bewusst über klassische AM-Themen hinausgehen. Entwicklungen wie künstliche Intelligenz und Physical AI, Automatisierung und neue Produktionskonzepte sollen künftig deutlich stärker berücksichtigt werden.

Als wesentliches Ziel nennt der Verein, den fachlichen Charakter der Rapid.Tech weiter zu stärken. Nicht Unternehmensmarketing, sondern technischer Inhalt, Erfahrungsaustausch und auch kontroverse Diskussionen sollen im Vordergrund stehen.

Auch das Veranstaltungskonzept selbst soll weiterentwickelt werden. Diskutiert wird u.a. ein flexibles Modell mit wechselnden Austragungsorten und technologischen Schwerpunkten.

Der Verein sucht weitere Unterstützer aus Industrie, Wissenschaft und der AM-Community. Noch bis zum 31. Oktober besteht die Möglichkeit, als Gründungsmitglied beizutreten und die weitere Entwicklung von Beginn an mitzugestalten.