SaaS-Anwendung zur Gesamtvertriebsplanung

316079 Effiziente Bezirksplanung
Das Saas-Angebot GeoSpot! Bezirksplaner von GB Consite zur Streckenplanung und Bezirksoptimierung. – Bild: ©Rawpixel.com/shutterstock.com

Die Anwendung GeoSpot! Bezirksplaner von GB Consite unterstützt nicht nur den Planungsvorgang, sondern hilft bei der Einrichtung einer effizienten Gebietsstrukturierung. Denn die an den Standorten des Außendienstpersonals orientierte Bezirksstrukturierung vermeidet unnötige Fahrstrecken. Und auch Umsatzpotenziale sollten beim Zuschnitt der Einzugsgebiete berücksichtigt werden, da sich eine ungleiche Gewinnverteilung negativ auf Mitarbeiterperformance und Betriebsklima auswirken kann. Dafür lässt sich die Gesamtvertriebsplanung in der Webanwendung darstellen, grafisch aufbereitet analysieren und nach individuellen Gesichtspunkten gestalten. Neben Potenzialdaten wie soziodemographischen Kennzahlen können via CSV oder Excel auch eigene Geschäftsdaten importiert und entsprechend berücksichtigt werden. Bei alldem soll sich das Tool in etwa so einfach wie gängige Online-Kartendienste bedienen lassen. „Die meisten sind sich zwar darüber im Klaren, dass der Außendienst ein sehr zeit- und entsprechend kostspieliges Unterfangen ist“, sagt die diplomierte Geographin Marjana Vollbach, Vertriebsleitung für Software rund um Standortanalyse, Filialnetzplanung, Expansion und Vertriebsplanung bei GB Consite. „Nur wenigen ist allerdings bewusst, wie viele Ressourcen sie durch eine ineffiziente Planung quasi einfach verheizen.“

Schlechte Stimmung und Umsatzverlust

Sind Potenzial und Aufwand nicht gerecht verteilt, dann treten gleich mehrere ungünstige Faktoren gemeinsam auf: Manche Mitarbeitende müssen etwa in ländlichen Gebieten unnötige Fahrtstrecken und Zeitverluste hinnehmen, während andere die Menge an Kunden oder Interessenten in flächenmäßig kleineren, aber urbanen Gegenden kaum bewältigen können. Wenn einzelne Außendienstmitarbeitende trotz zahlreicher Kundenbesuche signifikant geringere Umsätze generieren als ihre Gebietsnachbarn mit insgesamt wenigeren oder kürzeren Terminen, provoziert das nicht nur Unmut innerhalb des Personals: Dem Unternehmen geht auch potentieller Umsatz verloren.

Oft mit altem Werkzeugkasten

Bisher wird die Gebietsverteilung allerdings oft noch mithilfe handelsüblicher Landkarten etwa auf Basis von Postleitzahlen oder Nielsengebieten geplant. Doch wer zusätzlich zur geographischen Einteilung Potenzial- oder Geschäftszahlen einbeziehen möchte, müsse ergänzende Berechnungen und Tabellen hinzuziehen, sagt Vollbach. Dabei werde die Datenlage schnell komplex und unübersichtlich. Digitale Mapping-Tools, wie sie in den letzten Jahren vermehrt entwickelt wurden, können die geographischen und mitunter soziodemographischen Sachverhalte zwar flexibler abbilden. Spätestens bei der Integration individueller Kundendaten können sie aber an ihre Grenzen stoßen, sodass erneut mehrere Programme und Datenquellen kombiniert werden müssen. „Ungenauigkeiten und Ungleichheiten bei der Aufteilung schleichen sich auch hier unweigerlich ein“, sagt Vollbach.

Auf Anforderungen erweitert

Mit dem GeoSpot! Bezirksplaner sollen sich die Herausforderungen bewältigen lassen, die sich aus der Zahl an Datenquellen und Berechnungsgrundlagen ergeben. Die Geomarketing-Spezialisten setzen auf das Prinzip verbreiteter Online-Kartendienste und haben dieses um Funktionalitäten zur Außendienstplanung ergänzt. Als Software-as-a-Service (SaaS) mit zwölfmonatiger Vertragslaufzeit wird die Browseranwendung laufend erweitert. „Seit kurzem kann man der eigenen Planung mit der automatischen Zuordnung der Postleitzahlgebiete einen Vorsprung verschaffen, da man nicht mehr bei null anfangen muss“, berichtet Vollbach. „Diese Funktion haben wir auf Kundenwunsch hin implementiert – genauso wie die Möglichkeit, eigene Daten wahlweise auch via Excel anstatt nur über CSV zu importieren.“ So werden Potenzialdaten, aber auch individuelle Werte wie Umsatz- oder Verkaufszahlen, Standorte der Außenvertreter sowie Anzahl der Kunden, Terminhäufigkeit und Fahrstrecken in der Karte abgebildet.

Zielgröße Systemperformance

„Hierbei können relativ große Datensätze zustande kommen“, erläutert Vollbach. „Für unsere Entwickler ist es daher eine stetige Herausforderung, den geradezu spielerischen Umgang mit diesen riesigen Datenmengen in der Webanwendung zu ermöglichen.“ Damit die Bedienung flüssig bleibt, dürfen dabei keine langen Ladezeiten oder Eingabeverzögerungen auftreten. Erschwerend kommt hinzu, dass importierte Kundendatensätze oftmals eine unzureichende Qualität aufweisen.

Zufriedenheit und Umsatz

Damit Nutzer die jeweiligen Kennzahlen und Gebietsaufteilungen übersichtlich erfassen können, werden zusammengehörige Flächen automatisch farblich hervorgehoben. Anwender und Anwenderinnen können die Gebietsplanung dann auf der interaktiven Karte justieren. Als Ausgangslange dienen wahlweise die automatische Distriktzuordnung oder importierte Bezirksstrukturen auf Basis von Postleitzahlen, Gemeinden, Kreisen, Nielsengebieten oder statistischen Bereichen. Zum Bearbeiten werden einzelne Gebiete per Mausklick ausgewählt und anderen Bezirken zugeordnet. „Mit der Webanwendung behalten Außendienstplanende auch bei einer großen Menge an Datentypen und -quellen den Überblick und können mit verhältnismäßig wenig Mühe eine tatsächliche Aufwands- und Potentialgleichheit erreichen“, sagt Vollbach. Neben dem Optimieren der Gebietsstrukturierung lassen sich auch unterschiedliche Versionen anlegen und miteinander vergleichen. Zudem können die Analysedaten Anhaltspunkte liefern, wo Bedarf an neuen Vertriebsmitarbeitenden besteht. So soll das Tool den Anwenderunternehmen zu effizienten Fahrtstrecken und weniger Zeitverlust für das Außendienstpersonal verhelfen. Langfristig mache sich das in den Geschäftszahlen des Unternehmens bemerktbar, aber auch bei der Mitarbeiterzufriedenheit, sagt Vollbach abschließend.



  • Digitalindex rutscht auf Tiefststand

    Digitalindex rutscht auf Tiefststand

    ITK-Unternehmen bewerten Geschäftslage noch als befriedigend, blicken aber pessimistisch in die Zukunft. Der Digitalindex des Branchenverbandes Bitkom rutschte auf den niedrigsten Wert seit seiner erstmaligen Erhebung.

    mehr lesen: Digitalindex rutscht auf Tiefststand

  • Kurzarbeit: Unternehmen wollen vorbereitet sein

    Kurzarbeit: Unternehmen wollen vorbereitet sein

    Etwa 55 Prozent der deutschen Unternehmen haben Kurzarbeit angezeigt. Darunter nicht nur Firmen, die stark von der Pandemie betroffen sind. Das geht aus einer Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft…

    mehr lesen: Kurzarbeit: Unternehmen wollen vorbereitet sein

  • Arbeitsmarktbarometer sinkt auf Tiefststand

    Arbeitsmarktbarometer sinkt auf Tiefststand

    Mit einem Stand von 93,5 Punkten weißt das IAB-Arbeitsmarktbarometer den niedrigsten Wert seit seiner erstmaligen Erhebung im Jahr 2008 auf.

    mehr lesen: Arbeitsmarktbarometer sinkt auf Tiefststand

  • KI und ERP für verbesserten Service

    KI und ERP für verbesserten Service

    Durch die Kooperation zwischen Proalpha und Empolis können Unternehmen ihren Servicemitarbeitern Wissen kontextsensitiv zur Verfügung stellen. Konkret wird Empolis Service Express in das ERP-System von Proalpha integriert.

    mehr lesen: KI und ERP für verbesserten Service

  • Ein FTS für kleine Unternehmen

    Ein FTS für kleine Unternehmen

    In einem gemeinsamen Forschungsprojekt wollen das Startup Flexlog und das IPH – Institut für Integrierte Produktion Hannover ein besonders günstiges und flexibles Fahrerloses Transportsystem entwickeln, das noch dazu ganz einfach…

    mehr lesen: Ein FTS für kleine Unternehmen

  • Handel mit China stark beeinträchtigt

    Handel mit China stark beeinträchtigt

    Zwar konnten die deutschen Elektroexporte im Februar 2020 mit einem Volumen von 16,7 Milliarden Euro noch ein leichtes Plus von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnen. Jedoch gingen die…

    mehr lesen: Handel mit China stark beeinträchtigt

  • Schneider Electric: Umsatz um 6,4 Prozent rückläufig

    Schneider Electric: Umsatz um 6,4 Prozent rückläufig

    Schneider Electric hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2020 einen Umsatz in Höhe von 5,8Mrd.€ erzielt. Das ist ein Rückgang von 6,4% gegenüber dem Vorjahresquartal.

    mehr lesen: Schneider Electric: Umsatz um 6,4 Prozent rückläufig

  • Kontaktstelle für die Sicherstellung von grenzüberschreitenden Lieferketten

    Kontaktstelle für die Sicherstellung von grenzüberschreitenden Lieferketten

    Mit einer Kontaktstelle zur Sicherstellung in den Lieferketten hat das Bundeswirtschaftsministerium eine zentrale Anlaufstelle für Unternehmen eingerichtet.

    mehr lesen: Kontaktstelle für die Sicherstellung von grenzüberschreitenden Lieferketten

  • Kurzarbeit bei der Hälfte der Unternehmen

    Kurzarbeit bei der Hälfte der Unternehmen

    In der Coronakrise fahren 50 Prozent der deutschen Unternehmen Kurzarbeit, 18 Prozent wollen Jobs abbauen. Das ist das vorläufige Ergebnis der neuesten Umfrage des Ifo-Instituts im April.

    mehr lesen: Kurzarbeit bei der Hälfte der Unternehmen

  • Software-Erweiterung bei Renesas

    Software-Erweiterung bei Renesas

    Renesas Electronics veröffentlicht ein neues Update seines Flexible Software Package (FSP) für die 32Bit-Arm-Cortex-m-Mikrocontroller (MCUs) der RA-Familie.

    mehr lesen: Software-Erweiterung bei Renesas

  • IG Metall bietet Hilfestellung für Betriebsräte

    IG Metall bietet Hilfestellung für Betriebsräte

    Die IG Metall hat ein Eckpunktepapier verabschiedet, das Betriebsräten bei der Umsetzung von Gesundheitsschutzmaßnahmen im Betrieb unterstützen soll.

    mehr lesen: IG Metall bietet Hilfestellung für Betriebsräte

  • Wo steht die IT-Sicherheit?

    Wo steht die IT-Sicherheit?

    Cyberangriffe nehmen nicht nur zahlenmäßig, sondern auch in ihrer Raffinesse zu. Allerdings beeinträchtigt der IT-Fachkräftemangel viele Unternehmen bei der Umsetzung von IT-Sicherheitsmaßnahmen.

    mehr lesen: Wo steht die IT-Sicherheit?