Erweiterte Realität für Teams

Augmented Reality (AR) kann dazu beitragen, Produktdesigns und Prototypen zu visualisieren. Ingenieure und Designer können virtuelle Modelle in der physischen Welt betrachten und optimieren. Dies erleichtert die Überprüfung von Design und Ergonomie, ohne physische Modelle herstellen zu müssen. Diese Prototypen lassen sich leicht über das Internet verschicken, um die kollaborative Entwicklung innerhalb Teams unabhängig vom Standort einzelner Mitglieder zu unterstützen. AR-Prototypen können auf Smartphones oder Tablets angezeigt werden, was die Zusammenarbeit und Entscheidungsfindung erleichtert. Durch die frühzeitige Visualisierung von Produkten können Designfehler und Unzulänglichkeiten schneller erkannt und behoben werden, bevor sie sich kostspielig auf den Entwicklungsprozess auswirken. Im Hinblick auf Kosten- und Zeitersparnis können Unternehmen durch den Einsatz von AR zudem Kosten für physische Prototypen und Geschäftsreisen einsparen. Zudem können Entwicklungszyklen verkürzt werden, da Änderungen und Anpassungen schneller umgesetzt werden können. Auch AR ist somit ein wertvolles Werkzeug, das die Effizienz und Effektivität der Produktentwicklung erheblich steigern kann.

Strategisch vorangehen nötig

Um die digitalen Methoden und Technologien in der Engineering-Organisation strukturiert, effektiv und gewinnbringend einzusetzen ist eine Roadmap erforderlich, in der die Zusammenhänge der Funktionalitäten und Daten berücksichtigt werden. Der Bedarf an Optimierung, die Möglichkeiten zur Erweiterung und potenzielle neue Fähigkeiten sollten dazu identifiziert und bewertet werden. Unternehmen benötigen dafür Teams, die das Spektrum der Tools sowie Prozesse und Fähigkeiten zur Datenstruktur kennen und verstehen. In den IT-Abteilungen ist dafür eine Zusammenarbeit der Experten über alle Systeme hinweg notwendig. Denn es gilt diese zu optimieren, sie zu erweitern und zu kombinieren sowie zukünftige Out-of-the-Box-Fähigkeiten zu berücksichtigen. Die Roadmap pro Tool sowie das Big Picture vom Datenfluss und den Prozessen sollte den Verantwortlichen bekannt sei. So können Lücken identifiziert werden, die mit der Entwicklung von übergreifenden Applikationen geschlossen und mit den entsprechenden Fähigkeiten der Technologien kombiniert werden können.

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