Das Internet der Dinge ist für viele Unternehmen in Deutschland sowohl eine Chance als auch ein Risiko, so das Ergebnis einer aktuellen Studie im Auftrag von Palo Alto Networks.

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(Bild: Palo Alto Networks GmbH)

Einerseits ermöglicht ein hoher Vernetzungsgrad eine Effizienzsteigerung, zunehmende Automatisierung, bessere Datennutzung und neue Geschäftsmodelle. Gleichzeitig aber stellt die wachsende Popularität des IoT für Unternehmen und ihre IT-Abteilungen eine wachsende Herausforderung für die Daten- und IT-Sicherheit dar. Vor diesem Hintergrund befragte Palo Alto Networks 100 IT-Entscheider in Deutschland aus Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern aus verschiedenen Branchen zum Thema IoT-Sicherheit. Wie die Umfrage zeigt, sind sich deutsche Unternehmen ziemlich sicher, dass sie einen Überblick über die an ihr Netzwerk angeschlossenen Geräte haben. Insgesamt 57% sind absolut sicher, dass sie alle Geräte im Blick haben und 38% sind zumindest zuversichtlich, dass ihnen kein Gerät entgeht. Nur 5% haben starke Zweifel daran, dass sie wirklich wissen, welche Geräte an das Firmennetz angeschlossen sind. Gleichzeitig ist aber die überwiegende Mehrheit davon überzeugt, dass die bisherigen Maßnahmen rund um die Sicherheit der vernetzten Geräte nicht ausreichen. Immerhin 13% fühlen sich hier so schwach positioniert, dass sie eine komplette Überarbeitung der Sicherheitsmaßnahmen für notwendig erachten. Damit nimmt Deutschland im internationalen Vergleich jenseits der EMEA-Region eine Spitzenposition ein. 39% der deutschen Befragten sind der Meinung, dass eine umfassende Überarbeitung der Sicherheitsmaßnahmen notwendig wäre und 42% sehen zumindest den Bedarf an kleinen Verbesserungsmaßnahmen. Nur 6% sind überzeugt, dass sie in Sachen IoT-Sicherheit bereits optimal aufgestellt sind.

Palo Alto Networks GmbH