Workflow-Integration setzt Grenzen beim KI-Einsatz

White woman robot securing digital datas 3D rendering
Bild: ©sdecoret/stock.adobe.com

Eine von Appian gesponserte Studie von Harvard Business Review Analytic Services kommt zu dem Ergebnis, dass viele Unternehmen künstliche Intelligenz bereits produktiv nutzen, der geschäftliche Mehrwert aber oft begrenzt bleibt. Nach Angaben der Studie setzen 59% der Unternehmen, die KI in gewissem Umfang nutzen, diese bereits produktiv ein. Die von den Befragten erfassten Kennzahlen zeigen die größten Effekte bei Produktivitätssteigerungen mit 64% und bei operativer Effizienz mit 58%. Deutlich seltener werden Verbesserungen bei neuen Umsatzquellen mit 30% und beim Return on Investment mit 35% genannt. Es entsteht damit eine Lücke zwischen KI-Nutzung und breiterem Geschäftsnutzen.

Einbindung in Arbeitsabläufe

Nur 18% der Befragten geben an, dass KI im Unternehmen primär in Workflows eingebunden ist. 34% nutzen KI als eigenständige Werkzeuge neben Prozessen und Workflows, weitere 34% verfolgen einen kombinierten Ansatz. 12% setzen KI in Prozessen und Workflows bislang noch gar nicht ein. Laut Studie bleibt damit die Fähigkeit von KI begrenzt, übergeordnete Geschäftsergebnisse zu unterstützen.

Erträge aus KI-Investitionen

Die meisten Befragten sehen erste Erträge aus ihren KI-Investitionen, allerdings meist nicht in großem Maßstab. 16% berichten von einem hohen Maß an messbarem Nutzen. 33% beschreiben die Auswirkungen als moderat, 36% als gering. 8% erkennen bislang keinen messbaren Mehrwert. Gleichzeitig stimmen 86% der Aussage zu, dass ihr Unternehmen künftig mehr geschäftlichen Nutzen aus KI ziehen will.

Voraussetzungen für höheren Nutzen

Nach der Studie hängt der Nutzen von KI maßgeblich davon ab, wie effektiv sie in Workflows integriert und in operative Abläufe eingebunden wird. 71% der Unternehmen, die KI in ihre Prozesse einbetten, realisieren demnach einen substanziellen oder zumindest moderaten Nutzen. Zudem berichten 76% von hohen Erträgen aus der Modernisierung von Altsystemen und bestehender Infrastruktur. 75% nennen die Integration von Datenquellen, 73% die Orchestrierung von Prozessen und Workflows über Systeme und Anwendungen hinweg. Die Studie stellt demnach Zusammenhänge zwischen Modernisierung, Integration und gemeldetem Nutzen her.

Seiten: 1 2 3



  • Eine der größten Aufdach-Solaranlagen Bayerns

    Eine der größten Aufdach-Solaranlagen Bayerns

    Der Folienhersteller Allvac hat seine Produktion modernisiert und setzt dabei nicht nur auf neue Technik, sondern auch auf regenerative Energie. Dafür hat die Firma in Waltenhofen in Bayern über zehn…

    mehr lesen: Eine der größten Aufdach-Solaranlagen Bayerns

  • IT-Modernisierungsstau bei Warehouse Operations

    IT-Modernisierungsstau bei Warehouse Operations

    Manhattan Associates und Vanson Bourne haben in Deutschland 200 Lieferketten-Spezialisten zum Stand ihrer Warehouse Operations befragt. Dabei kam heraus, dass sich die Branche mit vielen Belastungen und Unsicherheitsfaktoren konfrontiert sieht.…

    mehr lesen: IT-Modernisierungsstau bei Warehouse Operations

  • Elke Anderl verantwortet T-Systems-Vertrieb

    Elke Anderl verantwortet T-Systems-Vertrieb

    T-Systems hat mit Elke Anderl eine neue Vertriebs- und Marketingchefin. Sie übernimmt das Amt zum 1. September von Urs M. Krämer.

    mehr lesen: Elke Anderl verantwortet T-Systems-Vertrieb

  • Maschinenexporte: Schwaches erstes Halbjahr

    Maschinenexporte: Schwaches erstes Halbjahr

    Die Maschinen- und Anlagenbaufirmen aus Deutschland mussten im ersten Halbjahr 2024 deutliche Einbußen auf den Auslandsmärkten hinnehmen.

    mehr lesen: Maschinenexporte: Schwaches erstes Halbjahr

  • Vinci Energies trifft Übernahmevereinbarung mit der Fernao-Gruppe

    Vinci Energies trifft Übernahmevereinbarung mit der Fernao-Gruppe

    Vinci Energies hat eine Vereinbarung zur Übernahme der Fernao-Gruppe, einem Anbieter von Cybersecurity-Dienstleistungen in Deutschland und der Schweiz, unterzeichnet.

    mehr lesen: Vinci Energies trifft Übernahmevereinbarung mit der Fernao-Gruppe

  • Europas Open-Source-Community trifft sich in Mainz

    Europas Open-Source-Community trifft sich in Mainz

    Ab sofort ist die Anmeldung für die Open Community Experience (OCX 2024) möglich. Die Konferenz in Mainz richtet sich an verschiedene Open-Source-Communities, u.a. aus den Bereichen Automotive & Mobilität, Cloud…

    mehr lesen: Europas Open-Source-Community trifft sich in Mainz

  • Deutsche Unternehmen handeln bei SAP wenig strategisch

    Deutsche Unternehmen handeln bei SAP wenig strategisch

    Der aufgeschobene Umstieg auf SAP S/4 Hana und die Zurückhaltung bei Innovationen prägen das Handeln vieler Unternehmen, so eine Studie des Marktforschungsunternehmens ISG.

    mehr lesen: Deutsche Unternehmen handeln bei SAP wenig strategisch

  • Gaia-X Roadshow kommt nach Dortmund

    Gaia-X Roadshow kommt nach Dortmund

    Um Datenräume in der Logistik geht es im Rahmen der Gaia-X Roadshow, die am 17. September Station in Dortmund macht.

    mehr lesen: Gaia-X Roadshow kommt nach Dortmund

  • Bain analysiert den Markt für generative KI

    Bain analysiert den Markt für generative KI

    Auch abseits der großen KI-Modelle tut sich viel auf dem Markt für generative künstliche Intelligenz. Was? Das hat die Unternehmensberatung Bain & Company untersucht und Anbieter unter die Lupe genommen.

    mehr lesen: Bain analysiert den Markt für generative KI

  • So viele unbesetzte Ausbildungsstellen wie nie zuvor

    So viele unbesetzte Ausbildungsstellen wie nie zuvor

    Im Jahr 2023 wurden wieder mehr neue Ausbildungsverträge abgeschlossen. Dennoch hat der Anteil unbesetzter Ausbildungsstellen ein Rekordhoch erreicht.

    mehr lesen: So viele unbesetzte Ausbildungsstellen wie nie zuvor

  • Teilchenbeschleuniger ressourcenschonend betreiben

    Teilchenbeschleuniger ressourcenschonend betreiben

    Ein ressourcenschonender Betrieb von Teilchenbeschleunigern und anderen Großanlagen ist Ziel des EU-Forschungsprojekts Research Facility 2.0 (RF 2.0). Seit Jahresbeginn arbeiten zehn europäische Projektpartner, koordiniert vom Karlsruher Instituts für Technologie (KIT),…

    mehr lesen: Teilchenbeschleuniger ressourcenschonend betreiben

  • Ein Kompetenzzentrum für den digitalen Zwilling

    Ein Kompetenzzentrum für den digitalen Zwilling

    Mit der Gründung eines Digital Twin Center of Excellence (CoE) wollen Altair und L&T Technology Services gemeinsamen Kunden in den Bereichen Mobilität, Hightech und Nachhaltigkeit weltweit Technologien für digitale Zwillinge…

    mehr lesen: Ein Kompetenzzentrum für den digitalen Zwilling