Die Europäische Kommission hat einen neuen Zolldeal mit den USA verkündet, der eine klare 15-Prozent-Linie für die meisten EU-Produkte vorsieht. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) kritisiert jedoch scharf, dass für ein Drittel der Maschinenimporte aus der EU in die USA ein Zoll von 50 Prozent auf den Metallanteil erhoben wird. Dies gefährdet das Geschäft vieler Unternehmen und führt zu erheblicher Bürokratie, da die Zölle aufwendig berechnet werden müssen. Die Liste betroffener Produkte wird alle vier Monate überprüft, was erneut Unsicherheit schafft und potenziell weitere Produkte wie Drohnen und Windturbinen trifft. Der VDMA fordert von der EU-Kommission eine vorteilhaftere Lösung.
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Maschinenbau in der Krise
Der VDMA erinnert daran, dass er nach der ersten Ankündigung der Zölle noch vorsichtig optimistisch gewesen sei, dass feste 15 Prozent für bestimmte Waren Planungssicherheit bringen könnten. Nach der nun getroffenen Einigung zieht Präsident Kawlath jedoch ein negatives Fazit: „Der dadurch verursachte Schaden und die Aussicht auf weitere Zölle in den kommenden Monaten treiben wichtige Industriezweige im Maschinenbau an den Rand einer existenziellen Krise.“ In einem offenen Brief fordert Kawlath Frau von der Leyen auf, weiter nach einer vorteilhafteren Lösung für den Maschinen- und Anlagenbau zu streben.
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