Automatisierung und KI
Mit dem Ziel, ihre Lieferketten effizienter zu organisieren, setzen Unternehmen verstärkt auf Automatisierung und KI. 63% gaben an, automatisierte Systeme zu verwenden – beispielsweise in der Bestandsverwaltung wie Wareneingang und -ausgang oder bei automatischen Nachbestellungen. 39% hingegen setzten auf Business-Intelligence-Systeme, zum Beispiel für smartes Supply-Chain-Planning und Forecasting, 34% auf Roboter oder fahrerlose Transportsysteme in der Logistik.
Die Studie beleuchtet auch den Einsatz von Agentic-AI-Systemen für automatisierte Entscheidungen. Diese werden mittlerweile bei 29% der befragten Unternehmen eingesetzt. Einsatzmöglichkeiten sehen 43% der Unternehmen in der Bestandsoptimierung und Lagerverwaltung. Dahinter folgen mit 41% die automatische Erkennung von Fehlern oder Notfällen sowie Unterstützung bei deren Behebung.
Lieferketten widerstandsfähiger gemacht
„Die Ergebnisse des aktuellen Lieferkettenreports zeigen: Deutsche Unternehmen haben aus den vergangenen Jahren gelernt und ihre Lieferketten widerstandsfähiger gemacht“, sagt Christian Reinwald, Head of Product Management & Marketing bei Reichelt Elektronik. „Steigende Kosten für Energie und kritische Bauelemente sowie geopolitische Konflikte verlagern jedoch den Druck von der Lieferfähigkeit auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Für Unternehmen ist es somit entscheidend, ihre Lieferketten nicht nur stabil, sondern auch wirtschaftlich tragfähig und flexibel aufzustellen.“
In der jährlich veröffentlichten Studie wurde von OnePoll im Auftrag von Reichelt Elektronik wurden 500 deutsche Industrieunternehmen im September zur Lieferkettensituation befragt.













































