Der VDI hat seine jüngste Geschichte unter dem Titel ‚Heimat der Technik‘ aufarbeiten lassen. In der unabhängigen Studie der Gesellschaft für Unternehmensgeschichte (GUG) analysiert der Wirtschaftshistoriker Dr. Sebastian Teupe die enge Verbindung zwischen dem schnellen technischen Wandel in der Bundesrepublik und der Tätigkeit der Ingenieurinnen und Ingenieure.
Demnach ist die aktuell wieder verbreitete Kritik an der Innovationskraft der Bundesrepublik keineswegs neu – sie tendierte laut Untersuchung aber auch stets dazu, die kleinteiligen technischen Anpassungen auszublenden, die Unternehmen in Deutschland konkurrenzfähig machten.
Es wird erklärt, wie der VDI in den vergangenen 50 Jahren auf die Veränderungen in Technik, Wirtschaft und Gesellschaft reagierte und wie er als Akteur die deutsche Technikgeschichte prägte. Die Studie beleuchtet u.a. die technikkritischen und umweltpolitischen Debatten der 1970er und 1980er Jahre ebenso wie die Revolution der Mikroelektronik und die Wiedervereinigung Deutschlands.
Neben technik- und gesellschaftshistorischen Entwicklungen widmet sich die Publikation auch der Geschichte des gemeinnützigen Vereins im Wettbewerb mit konkurrierenden Verbänden.
Für die unabhängige wissenschaftliche Studie wurden laut Presse zahlreiche historische Quellen des verbandseigenen Archivs erstmals gesichtet. Zudem führten die Autoren umfassende Interviews mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen.
Weitere Informationen:
www.vdi.de








































