Steigende Investitionen für IT-Sicherheit in Deutschland

Cisco hat seinen sechsten jährlichen CISO-Benchmark-Bericht veröffentlicht, in dem die Sicherheitslage bei 2.800 IT-Sicherheitsexperten aus 13 Ländern rund um den Globus untersucht wurde. Demnach liegt in Deutschland für 56 Prozent der befragten Chief Information and Security Officers (Ciso) der Fokus auf einer möglichst kurzen Zeit zur Problemlösung.

In der heutigen Sicherheitslandschaft setzt ein durchschnittliches Unternehmen mehr als 20 Sicherheitstechnologien ein. 93 Prozent der Befragten aus Deutschland geben an, dass die Führungsspitze ihrer Organisation der IT-Sicherheit eine hohe Priorität einräumt – weltweit liegt dieser Wert leicht darunter bei 89 Prozent. Um der Komplexität entgegenzuwirken, investieren Sicherheitsexperten verstärkt in die Automatisierung, um Prozesse zu vereinfachen und die Reaktionszeiten in ihren Sicherheitsumgebungen zu beschleunigen. Außerdem investieren sie in Cloud-Sicherheit, um den Einblick in ihre Netzwerke zu verbessern. Weitere Ergebnisse der Studie zeigen, dass 41 Prozent der befragten Organisationen der Meinung sind, dass Rechenzentren extrem schwer zu verteidigen sind. An zweiter Stelle folgen mit 39 Prozent die Sicherung von Anwendungen. Als besonders schwierig empfinden deutsche Unternehmen das Absichern von mobilen Geräten (40 Prozent), gefolgt von Public-Cloudanwendungen (36 Prozent). Dahinter folgen Probleme mit dem unbedarften Verhalten von Anwendern (33 Prozent) und Private-Cloudinfrastrukturen. 2020 gaben 46 Prozent der weltweit Befragten (gegenüber 30 Prozent im Vorjahresbericht) an, dass sie einen Sicherheitsvorfall hatten, der durch eine nicht beseitigte Schwachstelle verursacht wurde. In Deutschland sind es 39 Prozent.