Sharp beschreibt Maßnahmen für den Wiederanlauf

recovery continuity planning 2560x800 small
Bild: Sharp Electronics GmbH

Betriebsunterbrechungen können viele Ursachen haben. Matt Riley, Head of Information Security bei Sharp Europe, betont, dass es in diesen Situationen nicht nur entscheidend ist, wie schnell Unternehmen reagieren, sondern auch, wie gut sie auf die anschließende Wiederaufnahme des Geschäftsbetriebs vorbereitet sind. Bei letzterem gehe es darum, betroffene Systeme, Daten und Geschäftsprozesse möglichst schnell und in der richtigen Reihenfolge wieder in Betrieb zu nehmen. „Dafür müssen Unternehmen bereits im Vorfeld entsprechende Vorkehrungen treffen“, so Riley. Er erläutert sieben Maßnahmen, die Unternehmen dabei unterstützen können:

1. Kritische Geschäftsprozesse, IT-Systeme und Abhängigkeiten identifizieren

Nicht alle Geschäftsprozesse sind gleichermaßen kritisch. Hier hilft eine Business-Impact-Analyse (BIA) Unternehmen dabei, diejenigen Prozesse, IT-Systeme, Standorte und Dienstleister zu identifizieren, deren Ausfall besonders schwerwiegende Folgen hätte. Dabei sollten stets auch die wechselseitigen Abhängigkeiten berücksichtigt werden: Fällt beispielsweise ein zentrales IT-System aus, kann dies mehrere Abteilungen oder Geschäftsprozesse gleichzeitig beeinträchtigen. Auch sollten Unternehmen alle relevanten Fachabteilungen und Verantwortlichen in die Analyse einbeziehen.

2. Prioritäten für die Wiederherstellung festlegen

Der Versuch, sämtliche betroffenen Systeme und Prozesse gleichzeitig wiederherzustellen, kann Ressourcen binden und den Wiederanlauf verzögern. Unternehmen sollten deshalb bereits im Vorfeld festlegen, welche Geschäftsprozesse und IT-Systeme zuerst wieder verfügbar sein müssen. Bei der Priorisierung helfen konkrete Vorgaben zum Wiederanlauf: Wie lange darf ein kritisches System maximal ausfallen und welcher Datenverlust wäre im Ernstfall noch tolerierbar?

3. Verantwortlichkeiten und Entscheidungswege definieren

Unternehmen sollten für den Ernstfall zudem verbindliche Zuständigkeiten und Entscheidungswege festlegen. Dazu zählen sämtliche Prozesse, angefangen bei der Koordination der Wiederherstellung über die Zusammenarbeit mit externen IT-Dienstleistern bis hin zur Information von Kunden und Lieferanten. Ebenso wichtig sind eindeutige Vertretungsregelungen.

Seiten: 1 2



  • Intelligente Überwachung von Produktionsmaschinen

    Intelligente Überwachung von Produktionsmaschinen

    Die Forschungspartner Technische Hochschule Deggendorf und die Technische Universität München sowie den beiden Unternehmen Schindler & Schill (EasyLogix) und Systema haben das BMWi-ZIM-Projekt MobiCM erfolgreich abgeschlossen. Ziel war die Entwicklung…

    mehr lesen: Intelligente Überwachung von Produktionsmaschinen

  • Verlängerter Lockdown lässt Wirtschaft stagnieren

    Verlängerter Lockdown lässt Wirtschaft stagnieren

    Nach ersten Schätzungen geht das Ifo-Institut von einer Stagnation der Wirtschaftsleistung im ersten Quartal aus. Erst im zweiten Quartal gehen die Experten wieder von einem Zuwachs aus.

    mehr lesen: Verlängerter Lockdown lässt Wirtschaft stagnieren

  • DIN und VDE DKE kooperieren mit Enterprise Singapore

    DIN und VDE DKE kooperieren mit Enterprise Singapore

    Die Normungsorganisationen DIN und VDE DKE haben eine Kooperationsvereinbarung mit ‚Enterprise Singapore‘ getroffen. Die Zusammenarbeit soll unter anderem die Bereiche Industrie 4.0 sowie künstliche Intelligenz umfassen.

    mehr lesen: DIN und VDE DKE kooperieren mit Enterprise Singapore

  • Anstieg der Konjunkturerwartungen im Januar

    Anstieg der Konjunkturerwartungen im Januar

    Im Januar sind die Konjunkturerwartungen im ZEW-Indikator gestiegen. Trotz des Lockdowns haben sich die Aussichten demnach verbessert. Dabei seien vor allem die Exporterwartungen gestiegen, sagt ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach, Ph.D.

    mehr lesen: Anstieg der Konjunkturerwartungen im Januar

  • Produktion unter erschwerten Bedingungen

    Produktion unter erschwerten Bedingungen

    Elektronikfertigung während der Pandemie Produktion unter erschwerten Bedingungen Da man in der Produktion nicht so ohne weiteres auf Homeoffice setzen kann, müssen sich Fertiger Konzepte einfallen lassen, wie sie unter…

    mehr lesen: Produktion unter erschwerten Bedingungen

  • Facton wird Teil der FOG

    Facton wird Teil der FOG

    Die FOG Software Group will mit der Übernahme von Facton ihr Portfolio an Softwarelösungen für die intelligente Fertigung ausbauen.

    mehr lesen: Facton wird Teil der FOG

  • Eplan startet Partnernetzwerk

    Eplan startet Partnernetzwerk

    Eplan startet mit der Gründung eines neuen Partnernetzwerks in das neue Jahr. Durch den Austausch der Partner soll unter anderem die Integration unterschiedlicher Systeme vereinfacht werden.

    mehr lesen: Eplan startet Partnernetzwerk

  • Neuer Robotikverband gegründet

    Neuer Robotikverband gegründet

    Um den Robotereinsatz bei kleineren und mittleren Unternehmen zu fördern, wurde Ende des vergangenen Jahres der Deutsche Robotik Verband gegründet.

    mehr lesen: Neuer Robotikverband gegründet

  • Umsatzerwartungen erstmals in der Pandemie positiv

    Umsatzerwartungen erstmals in der Pandemie positiv

    Auf 2021 blicken die Entscheider in der Branche mit einer Mischung aus Zurückhaltung und leichtem Optimismus. Dies geht aus dem aktuellen Maschinenbau-Barometer von PwC hervor.

    mehr lesen: Umsatzerwartungen erstmals in der Pandemie positiv

  • SAS übernimmt Boemska

    SAS übernimmt Boemska

    SAS übernimmt den britischen Low-Code/No-Code-Spezialisten Boemska. Das Unternehmen ist bereits Technologiepartner von SAS.

    mehr lesen: SAS übernimmt Boemska

  • Die Produktion aufteilen

    Die Produktion aufteilen

    Die SmartFaxtory KL arbeitet an der Realisierung an einem Shared Production-Ansatz und bildet so die Grundlage für das europäische Infrastrukturprojekt GAIA-X.

    mehr lesen: Die Produktion aufteilen