Photonische Prozessoren für KI-Anwendungen

Andreas Nauerz links und Michael Foertsch vereinbaren die strategische Partnerschaft
Bild: ©Manfred H. Vogel / Ionos SE

Der Cloud-Anbieter Ionos und das Stuttgarter Technologieunternehmen Q.Ant wollen künftig zusammenarbeiten. Ziel ist es, photonische Prozessoren für KI-Anwendungen in kommerziellen Rechenzentren einzusetzen. Die Partnerschaft wurde am Rande der Digitalkonferenz Re:publica in Berlin bekannt gegeben. Im Bild: Andreas Nauerz (links), Chief Product Officer bei Ionos, und Michael Förtsch, CEO von Q.Ant.

Deutlich geringerer Energieverbrauch

Die Partnerschaft soll die technologische Souveränität Europas im Bereich künstlicher Intelligenz stärken. Q.Ant entwickelt photonische Chips, die auf Licht statt auf Elektronen basieren. Diese Technologie verspricht höhere Rechenleistung bei geringerem Energieverbrauch als herkömmliche GPUs. „Mit Q.Ant haben wir einen Partner, der Computing neu denkt“, sagte Andreas Nauerz, Chief Product Officer bei Ionos. Die photonischen Chips könnten die Skalierung von KI-Infrastrukturen ermöglichen. Gemeinsam wollen die Unternehmen Anwendern Zugang zu KI-Technologien bieten, die auf europäischen Werten wie Datenschutz und Transparenz basieren.

Auf dem Weg in den kommerziellen Einsatz

Q.Ants Native Processing Server (NPS) sind bereits in wissenschaftlichen Rechenzentren im Einsatz, darunter am Leibniz-Rechenzentrum in München und am Forschungszentrum Jülich. Die Partnerschaft mit Ionos soll nun den Weg für den kommerziellen Einsatz ebnen. „Photonische Chips können gerade in der KI ihre Stärken gegenüber klassischen GPUs ausspielen“, sagte Michael Förtsch, CEO von Q.Ant. Sie böten höhere Rechenleistung bei deutlich reduziertem Energieverbrauch. Die Kooperation mit Ionos sei ein entscheidender Schritt in Richtung Kommerzialisierung der Technologie.

Erste gemeinsame Produkte für KI- und High-Performance-Computing-Anwendungen sollen im Sommer vorgestellt werden. Ionos ist ein europäischer Cloud-Anbieter mit rund 6,8 Millionen Kunden. Q.Ant wurde 2018 gegründet und betreibt eine eigene Chip-Pilotlinie in Stuttgart.



  • Jennifer Morgan verlässt SAP

    Jennifer Morgan verlässt SAP

    Co-CEO Jennifer Morgan verlässt SAP Ende April. Wie der Softwarekonzern mitteilt, wird Christian Klein das Unternehmen zukünftig alleine führen.

    mehr lesen: Jennifer Morgan verlässt SAP

  • Wirtschaftliche Auswirkungen in allen Bundesländern

    Wirtschaftliche Auswirkungen in allen Bundesländern

    Eine Szenarienrechnung des Ifo-Instituts zeigt, dass im Gegensatz zur Finanzkrise 2009 die Wirtschaft aller Bundesländer gleichermaßen vom aktuellen ‘Shutdown‘ betroffen ist.

    mehr lesen: Wirtschaftliche Auswirkungen in allen Bundesländern

  • Sicherheitsarchitektur für das Industrial IoT

    Sicherheitsarchitektur für das Industrial IoT

    Cybersecuritybedrohungen für kritische Infrastrukturen steigen und stellen eine erhebliche Gefahr für Mitarbeiter sowie ein finanzielles Risiko dar.

    mehr lesen: Sicherheitsarchitektur für das Industrial IoT

  • Anzeige
    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Die Digitalisierungs- und Automatisierungslösungen von Retarus ermöglichen effiziente Abläufe ohne manuellen Aufwand oder Kompromisse bei der Datensouveränität

    mehr lesen: Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

  • VDMA-Blitzumfrage

    VDMA-Blitzumfrage

    In einer dritten Blitzumfrage zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den deutsche Maschinenbau zeigt sich eine Verschiebung. Viele Unternehmen berichten von Stornierungen und Auftragseinbußen.

    mehr lesen: VDMA-Blitzumfrage

  • Verlängerung des Kurzarbeitergeldes

    Verlängerung des Kurzarbeitergeldes

    Die Große Koalition will die Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes für Beschäftigte über zwölf Monate hinaus verlängern. Davon könnten viele Maschinenbauer profitieren.

    mehr lesen: Verlängerung des Kurzarbeitergeldes

  • Bosch Rexroth erzielt Umsatz auf Vorjahresniveau

    Bosch Rexroth erzielt Umsatz auf Vorjahresniveau

    Bosch Rexroth hat 2019 mit 6,2Mrd.€ einen Umsatz auf Vorjahresniveau erzielt. Profitiert hat das Unternehmen dabei vor allem von seinem soliden Kerngeschäft mit Hydraulik sowie dem weiteren Ausbau des Angebots…

    mehr lesen: Bosch Rexroth erzielt Umsatz auf Vorjahresniveau

  • Maschinenbau in China fährt langsam wieder hoch

    Maschinenbau in China fährt langsam wieder hoch

    Eine 2. Blitzumfrage des VDMA in China zeigt, dass die Auswirkungen der Corona-Pandemie dort als weniger schlimm eingeschätzt werden als noch im März. Dennoch erwarten die Unternehmen kräftige Umsatzeinbußen.

    mehr lesen: Maschinenbau in China fährt langsam wieder hoch

  • Zertifizierung während der Corona-Krise

    Zertifizierung während der Corona-Krise

    Unternehmen sind derzeit in vielerlei Hinsicht gefordert: Sie müssen ihr wirtschaftliches Überleben sichern, Mitarbeiter ins Homeoffice oder in Kurzarbeit schicken und neue Strategien entwickeln. Sind Managementsysteme für Qualität, Umwelt, Energie…

    mehr lesen: Zertifizierung während der Corona-Krise

  • ZVEI-Umfrage

    ZVEI-Umfrage

    Die Elektroindustrie bekommt die Auswirkungen der Corona-Pandemie zunehmend zu spüren. Das ergab eine Umfrage des ZVEI unter seinen Mitgliedsunternehmen.

    mehr lesen: ZVEI-Umfrage

  • Nvidia wird Gesellschafter beim DFKI

    Nvidia wird Gesellschafter beim DFKI

    Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) hat mit Nvidia einen neuen Gesellschafter. Beide Unternehmen forschen gemeinsam in den Bereichen Machine Learning und Deep Learning.

    mehr lesen: Nvidia wird Gesellschafter beim DFKI

  • CDOs vor allem in großen Unternehmen etabliert

    CDOs vor allem in großen Unternehmen etabliert

    Bezogen auf die Gesamtwirtschaft haben 19 Prozent der Unternehmen die Position eines Chief Digital Officers bzw. eines Leiters Digitalisierung geschaffen. Das geht aus einer Befragung des Digitalverbands Bitkom hervor.

    mehr lesen: CDOs vor allem in großen Unternehmen etabliert