Die Studie hebt deshalb die Bedeutung verlässlicher Finanzierungsmöglichkeiten hervor. Mehr Kooperationen zwischen Startups, Wissenschaft und etablierten Unternehmen können dazu beitragen, Wissen schneller in marktfähige Produkte zu überführen. Auch bei der Regulierung müsse sich etwas bewegen. Die Autoren raten deshalb zu Experimentierräumen und Reallaboren für alle Unternehmen unabhängig von ihrer Größe und Reife, in denen neue Technologien unter praxisnahen Bedingungen erprobt und schneller zur Marktreife gebracht werden können.
Methodik: Die Studie untersucht die Forschungs- und Innovationsleistung der deutschen Chemie- und Pharmaindustrie anhand einer Vielzahl von Indikatoren. Der diesjährige Schwerpunkt liegt auf der Finanzierung von Forschung und Innovation. Ausgewertet werden unter anderem Daten der Bescheinigungsstelle Forschungszulage, des Mannheimer Innovationspanels des ZEW, der Wissenschaftsstatistik des Stifterverbands, der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sowie Daten zu staatlichen Technologieprogrammen und Wagniskapitalinvestitionen von Invest Europe und PitchBook. Datengrundlage für die Berechnung der förderfähigen Firmen sind rund 4.680 Chemie-, Pharma- und Biotechunternehmen, die in der Umsatzstatistik aufgeführt wurden. Davon wurden rund 2.700 Unternehmen mit relevanten FuE-Ausgaben betrachtet. Die chemisch-pharmazeutische Industrie hat 2025 knapp 16Mrd.€ in Forschung und Entwicklung investiert.











































