Mehrwert aus Nachhaltigkeitsdaten ziehen

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carbon footprint symbol barefoot footprint made of lush green grass with text CO2
Bild: ©Christian Horz/stock.adobe.com

Mit den Berichtspflichten zu Energieverbrauch, Emissionen, Lieferketten oder Ressourceneinsatz wächst auch die Zahl der Daten, die Unternehmen erheben und auswerten müssen. Wie digitale Technologien dabei helfen können, zeigt das Fraunhofer IPA in einem Whitepaper.

Digitale Technologien ermöglichen es Unternehmen, Daten aus unterschiedlichen Quellen zusammenzuführen, auszuwerten und für strategische Entscheidungen zu nutzen. Genau darin liegt der Vorteil eines integrierten Nachhaltigkeitsmanagements: Eine strukturierte Datenbasis lässt sich für mehr nutzen als nur für das Berichtswesen. Sie unterstützt auch bei Prozessoptimierung, Automatisierung oder bei der Etablierung neuer Geschäftsmodelle.

David Koch, Geschäftssegmentleiter CO2-neutrale und ressourceneffiziente Produktion am Fraunhofer IPA, gibt im Whitepaper einen Überblick über die wichtigsten Technologien und Anwendungen in diesem Bereich: Digitale Zwillinge, digitale Produktpässe und Nachhaltigkeitsplattformen, künstliche Intelligenz, die Blockchain, das Internet der Dinge sowie datenanalytische Verfahren.

Forschungsprojekt EcoHub

Wie eine solche Digitalisierung des Nachhaltigkeitsmanagements aussehen kann, hat etwa das Forschungsprojekt ‚EcoHub‘ gezeigt. Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft entwickelten darin gemeinsam eine digitale Plattform, die Unternehmen bei der Erfassung, Strukturierung und Analyse von Nachhaltigkeitsdaten unterstützt. Die Plattform bündelt Informationen aus unterschiedlichen Quellen, observiert deren Qualität und unterstützt bei der Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten. Gleichzeitig ermöglicht sie den Austausch von Produkt- und Nachhaltigkeitsdaten entlang von Lieferketten.

„EcoHub zeigt, dass in der eher lästigen Berichtspflicht auch eine große Chance liegt“, sagt Whitepaper-Autor Koch. „Denn wer sich die Mühe macht, verteilt vorliegende Einzelinformationen zentral zusammenzuführen, schafft ja nicht nur eine belastbare Datenbasis für Nachhaltigkeitsberichte, sondern auch eine Grundlage für effizientere Prozesse und fundierte unternehmerische Entscheidungen.“

Die Autoren betonen, dass sich diejenigen, die in ein digitales Nachhaltigkeitsmanagement investieren, einen strategischen Vorteil verschaffen und die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit des eigenen Unternehmens steigern können.

Das Whitepaper steht kostenlos zum Download zur Verfügung.

www.ipa.fraunhofer.de



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