Materialversorgung entspannt sich im Juli

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container operation in port of Rotterdam Europort
Bild: ©donvictori0/stock.adobe.com

Weniger Unternehmen berichten von Problemen bei der Beschaffung von Vorprodukten. Das ergab eine aktuelle Umfrage des Ifo-Instituts. Demnach hatten im Juli 13,7% der Unternehmen Materialengpässe, im Juni lag der Anteil noch bei 17,2%.

„Die Entspannung bei der Materialversorgung könnte nur vorläufig sein“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen. „Die Lieferketten bleiben anfällig für neue Störungen rund um die Straße von Hormus.“

Wie aus der Umfrage hervorgeht, hat sich die Situation in der Chemischen Industrie deutlich entspannt. Dort berichten noch 13,8% der Unternehmen von Materialengpässen, nach 29,5% im Vormonat. Im Maschinenbau (14,2%) und in der Automobilindustrie (16,0%) veränderte sich die Versorgung mit Vorprodukten dagegen nur unwesentlich.

Bei den Herstellern von Datenverarbeitungsgeräten sowie elektronischen und optischen Erzeugnissen bleibt die Versorgungslage nach Ifo-Angaben angespannt. Der Anteil sank lediglich von 34,2 auf 30,3%. Ähnliches gilt für die Hersteller elektrischer Ausrüstungen. Dort fiel der Anteil von 27,7 auf 25,2%. „In der Elektroindustrie bleiben die Lieferketten angespannt“, sagt Wohlrabe. „Ein möglicher Grund ist die weltweit hohe Nachfrage nach Speicherchips, die durch den Ausbau der KI-Infrastruktur zusätzlich angeheizt wird.“

De facto keine Probleme bei der Versorgung mit Vorprodukten bestehen laut Ifo-Institut in der Getränkeherstellung sowie bei den Herstellern von Lederwaren, Glas und Keramik.



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