Markus Grabmeier leitet Electrical Products

MarkusplusGrabmeierplus

Siemens hat Markus Grabmeier (Bild) mit Wirkung zum 1. Juni zum Chief Executive Officer der Business Unit Electrical Products bei Smart Infrastructure ernannt. Das teilte das Unternehmen am 1. Juni in Zug in der Schweiz mit. Grabmeier folgt auf Andreas Matthé, der bis zu seinem Ruhestand Ende September in beratender Funktion zur Verfügung stehen soll. Matthé war nach Unternehmensangaben mehr als 40 Jahre bei Siemens tätig. Seit Oktober 2010 leitete er Electrical Products und deren Vorgängerorganisation.

Beruflicher Hintergrund

Markus Grabmeier war zuletzt Mitglied des Executive Management Committee von Alfanar mit Sitz in Riad in Saudi-Arabien. Zuvor arbeitete er laut Siemens nahezu 14 Jahre lang in verschiedenen Positionen im Unternehmen. Seine Laufbahn bei Siemens begann im Management Consulting. Danach übernahm er Aufgaben in den Bereichen Low Voltage und Electrical Products, unter anderem als Head of New Business Development, als General Manager von Siemens Electrical Apparatus Ltd. in Suzhou in China und als Leiter der weltweiten Fertigung. Von 2020 bis 2023 war Grabmeier als Executive Vice President bei Siemens Electrical Products in Shanghai für China und Ostasien verantwortlich.

Geschäftsbereich Electrical Products

Der Geschäftsbereich Electrical Products beschäftigt rund 26.000 Mitarbeitende und betreibt 25 Produktionsstandorte weltweit. Er bietet Niederspannungsprodukte und Software für elektrische Energieverteilung sowie zum Schalten, Schützen, Messen und Überwachen von Niederspannungsstromversorgungssystemen. Siemens schreibt zudem, Electrical Products sei bei der Verwendung von Halbleitern zum Schalten und Schützen von Stromkreisen stark positioniert. Der Bereich soll nach Unternehmensangaben Chancen in der ‚vollelektrischen Welt‘, in Rechenzentren und bei der Energiewende adressieren. Kunden sollen dabei in den Bereichen Nachhaltigkeit, Sicherheit und Produktivität unterstützt werden.

Aussagen zum Wechsel

Matthias Rebellius, Mitglied des Vorstands der Siemens AG und CEO von Siemens Smart Infrastructure, sagt: „Ich danke Andreas Matthé für sein langjähriges Engagement für Siemens sowie seine herausragende Führung und seinen Unternehmergeist.“ Weiter sagt Rebellius: „Ich möchte Markus Grabmeier zurück bei Siemens herzlich willkommen heißen und ich wünsche ihm viel Erfolg bei der Leitung einer unserer größten Geschäftsbereiche.“ Grabmeier erläutert: „Es ist mir eine große Freude und Ehre, wieder Teil des hervorragenden Siemens-Teams zu sein.“ Er ergänzt: „Ich freue mich darauf, unsere Erfolgsgeschichte als Innovationsführer in unserer Branche fortzuschreiben und einen nachhaltigen positiven Beitrag für Kunden und Gesellschaft zu leisten.“

Seiten: 1 2



  • Künstliche Intelligenz erklärbar machen

    Künstliche Intelligenz erklärbar machen

    Künstliche Intelligenz hat meistens Black-Box-Charakter. Doch nur Transparenz kann Vertrauen schaffen. Um die jeweiligen Lösungswege künstlicher Intelligenz zu erklären, gibt es spezielle Software-Lösungen. Eine Studie des Fraunhofer IPA hat die…

    mehr lesen: Künstliche Intelligenz erklärbar machen

  • Quantencomputing wird zum Wettbewerbsvorteil

    Quantencomputing wird zum Wettbewerbsvorteil

    Quantencomputer können komplexe Berechnungen schneller durchführen als beispielsweise heutige Superrechner. Wie eine Befragung des Bitkom zeigt, verspricht sich die deutsche Wirtschaft viel von der Technologie.

    mehr lesen: Quantencomputing wird zum Wettbewerbsvorteil

  • Künstliche Intelligenz für kleine und mittlere Unternehmen

    Künstliche Intelligenz für kleine und mittlere Unternehmen

    Künstliche Intelligenz auch für KMUs nutzbar machen. Das ist das Ziel des Modellprojekts ’KI-Transfer Plus’

    mehr lesen: Künstliche Intelligenz für kleine und mittlere Unternehmen

  • Anzeige
    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Die Digitalisierungs- und Automatisierungslösungen von Retarus ermöglichen effiziente Abläufe ohne manuellen Aufwand oder Kompromisse bei der Datensouveränität

    mehr lesen: Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

  • Weniger Daten für geringere Emissionen

    Weniger Daten für geringere Emissionen

    Weltweit entstehen 6,4Mio.t CO2 durch den Speicherbetrieb in Rechenzentren. Dabei werden viele der gespeicherten Daten gar nicht mehr gebraucht – es handelt sich um sogenannte Dark Data.

    mehr lesen: Weniger Daten für geringere Emissionen

  • Cosmo Consult startet Geschäftsbereich ’Business Design’

    Cosmo Consult startet Geschäftsbereich ’Business Design’

    Seit April hat die Cosmo Consult-Gruppe einen neuen Geschäftsbereich gestartet. In diesem sollen Beratungsleistungen für Digitalisierungsprojekte gebündelt werden.

    mehr lesen: Cosmo Consult startet Geschäftsbereich ’Business Design’

  • Neuer Vertriebsleiter bei Creaform

    Neuer Vertriebsleiter bei Creaform

    Pierre Tanguy übernimmt bei Creaform die Vertriebsleitung für die DACH-Region und folgt damit auf Stefan Hoheisel.

    mehr lesen: Neuer Vertriebsleiter bei Creaform

  • Intralogistik und Produktion zusammenbringen

    Intralogistik und Produktion zusammenbringen

    Im Projekt BaSynaos wollen Synaos und das DFKI den Datenaustausch zwischen Assets aus der Produktion und der Logistik ermöglichen. Dabei greifen die Forschungspartner auf das im Vorgängerprojekt BaSys 4.0 entwickelte…

    mehr lesen: Intralogistik und Produktion zusammenbringen

  • Investitionen in Werkzeugmaschinen sinken

    Investitionen in Werkzeugmaschinen sinken

    Der Maschinenmarkt für Antriebe könnte bis 2030 jährlich um knapp 3 Prozent schrumpfen, Umsätze mit Werkzeugmaschinen für elektrische Antriebe wachsen hingegen mit mehr 10 Prozent. Dies prognostiziert die Unternehmensberatung McKinsey…

    mehr lesen: Investitionen in Werkzeugmaschinen sinken

  • IAB-Arbeitsmarktbarometer bei 102,4 Punkten

    IAB-Arbeitsmarktbarometer bei 102,4 Punkten

    Mit 102,4 Punkten verzeichnet das IAB-Arbeitsmarktbarometer den höchsten Stand seit Mai 2019. Das Risiko negativer Effekte durch die aktuelle Infektionslage bleibt jedoch bestehen.

    mehr lesen: IAB-Arbeitsmarktbarometer bei 102,4 Punkten

  • Ressourcenschonender 3D-Druck

    Ressourcenschonender 3D-Druck

    Im Projekt ’BioMe’ wollen die Projektpartner die Anwendung von additiver Fertigung im Automobilbau nachhaltiger gestalten.

    mehr lesen: Ressourcenschonender 3D-Druck

  • Geschäftsklimaindex steigt leicht an

    Geschäftsklimaindex steigt leicht an

    Im aktuellen Ifo-Geschäftsklimaindex beurteilen die Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage etwas besser als im März. Der Indexwert ist im 0,2 Punkte gestiegen.

    mehr lesen: Geschäftsklimaindex steigt leicht an