IDTA und ZVEI wollen Asset Administration Shell voranbringen

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Bild: ©VicenSanh/stock.adobe.com

Die Industrial Digital Twin Association (IDTA) und der ZVEI möchten die Verbreitung der Asset Administration Shell (AAS) in der Industrie zügig voranbringen. Zu diesem Zweck haben die beiden Organisationen eine industrieweite Initiative gestartet. Wie aus einer gemeinsamen Pressemitteilung hervorgeht, unterstützen bereits 75 Unternehmen aus der Elektro- und Digitalindustrie das Vorhaben und haben erklärt, die AAS innerhalb von etwa zwölf Monaten in ihre Technologien und Produkte integrieren zu wollen. Nun rufen die Initiatoren Unternehmen aus allen Branchen auf, die Absichtserklärung ebenfalls zu unterzeichnen.

„Die Asset Administration Shell ist eine entscheidende Grundlage für die weitere Digitalisierung der Industrie“, betont ZVEI-Präsident Dr. Gunther Kegel. „Sie schafft eine gemeinsame, weltweite Datensprache für alle Systeme und Assets. Erst mit einer solchen technischen Basis können wir industrielle Datenökosysteme weiterentwickeln, in denen Informationen interoperabel fließen. Damit ist die AAS auch ein zentraler Hebel dafür, dass industrielle KI ihr großes Potenzial entfalten kann.“

„Die IDTA setzt sich für einen breiten Zugang der verschiedenen Zielgruppen zur AAS ein“, sagt Christian Mosch, Geschäftsführer der IDTA. „Unternehmen nutzen die AAS bereits erfolgreich, und die bisherigen Anwendungsfälle zeigen, dass durchgängig standardisierte Datenaustauschprozesse zu schnelleren Entscheidungen, höherer Effizienz und geringeren Ausfallrisiken über den gesamten Produktlebenszyklus führen. Mit der Absichtserklärung holen wir weitere Partner an Bord, um gemeinsam eine resiliente Wertschöpfungskette zu schaffen.“

Die auch unter dem Namen Verwaltungsschale bekannte AAS beschreibt Maschinen, Anlagen, Produkte und Services in einer standardisierten Weise. Damit ermöglicht sie es industrieller Software, deren Daten zu interpretieren, und verbindet auf diese Weise die Welten von IT und OT in der Produktion. Die AAS legt somit ein zentrales semantisches Fundament für digitale Industrieanwendungen, von digitalen Zwillingen bis zu KI-Agenten, die alle Wertschöpfungsprozesse durchdringen und die Produktion bei Planung, Steuerung und Analyse unterstützen.

Zusätzliche Informationen und die Absichtserklärung zum Download finden interessierte Unternehmen unter zvei.org.



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