„So können Anwendungen und Hardware unabhängig voneinander weiterentwickelt werden. Wer an neuen Anwendungen arbeitet, muss die technischen Details der Hardware nicht kennen. Umgekehrt lassen sich bestehende Programme mit geringem Aufwand an Verbesserungen der Hardware anpassen“, erläutert Oliver Denninger, Leiter des Forschungsbereichs Software Engineering am FZI. Gleichzeitig können neue Hardwaretechnologien entstehen, ohne dass sämtliche Software neu entwickelt werden muss.
„Damit Quantencomputing künftig wirtschaftlich nutzbar wird, müssen wir die Softwareseite von Anfang an gleichberechtigt mit der Hardware entwickeln“, sagt Kunst. Die dafür erforderlichen Softwarebausteine wollen die Forschenden nun in der nächsten Projektphase erarbeiten.
Vom Konzept zur Praxis
Eine erste Version der Referenzarchitektur wurde bereits vorgestellt. Im nächsten Schritt entwickeln die Projektpartner eine Open-Source-Referenzimplementierung. Sie soll frei verfügbare Komponenten bereitstellen und im kommenden Jahr vorgestellt werden.
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert das Projekt mit rund 15Mio.€. Davon gehen etwa 700.000€ ans KIT.
Die Referenzarchitektur steht online zur Verfügung: fullstaqd.github.io









































