Ein Viertel der Unternehmen sorgt sich um Wettbewerbsfähigkeit

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Jedes vierte Unternehmen in Deutschland (25,4%) fürchtet laut einer aktuellen Befragung des Ifo-Instituts, auf Märkten außerhalb der EU an Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren. Demnach verschlechtert sich die Wettbewerbsposition deutscher Industrieprodukte auf dem europäischen Markt nach Ansicht von 17% der Unternehmen. „Die deutsche Industrie kann auf den internationalen Märkten weiterhin keinen Boden gutmachen“, sagt Klaus Wohlrabe. „Gerade außerhalb Europas bleibt der Wettbewerbsdruck hoch.“

Eine Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit außerhalb Europas sehen 5,2%, in Bezug auf die Konkurrenz innerhalb Europas sind es 6,3%. Den Ifo-Zahlen zufolge ist die Lage in der Automobilindustrie besonders schwierig. Dort berichten 43% der Unternehmen von einer schlechteren Wettbewerbsposition auf Märkten außerhalb der EU. In der Metallerzeugung und -bearbeitung sind es 29,1%, in der Chemischen Industrie 26% und im Maschinenbau 25,5%. Auch bei den Herstellern von Metallerzeugnissen (25,3%) und elektrischen Ausrüstungen (24,5%) sieht rund jedes vierte Unternehmen seine Wettbewerbsposition auf den internationalen Märkten geschwächt.

Viele Unternehmen stehen auch innerhalb der EU unter Druck. So berichten besonders häufig die Automobilindustrie (24,8%) und die Chemische Industrie (22,1%) von einer schlechteren Wettbewerbsposition. „Die Wettbewerbsprobleme der deutschen Industrie sind struktureller Natur“, so Wohlrabe. „Kurzfristige konjunkturelle Verbesserungen allein werden daran wenig ändern.“

Als positive Ausnahme hebt das Ifo-Institut die Getränkeindustrie hervor. Sie sei die einzige Branche, die ihre Wettbewerbsposition sowohl innerhalb als auch außerhalb der EU verbessern konnte.



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