Der Nachweis, dass nichtlokale Korrelationen in solchen Netzwerken mit festen Messungen erzeugt und verifiziert werden können, ist laut dem Team ein wichtiger Schritt, um diese Technologien praktikabel zu machen und neue Formen der Quantensicherheit, Verifizierung und der Erzeugung von echtem Zufall voranzutreiben.

„Die Möglichkeiten für spätere Anwendungen sind äußerst spannend, da sich Quantennetzwerke von Labordemonstrationen hin zum realen Einsatz entwickeln“, sagt Prof. Gisin. „Dazu gehören Fortschritte in der Quantensicherheit, wie die geräteunabhängige Kryptografie, die eine ultra-sichere Kommunikation über zukünftige Quantennetzwerke ermöglichen könnte.“

Mit Blick auf die Zukunft sagt Gisin, dass diese Arbeit neue Wege für Theorie und Experiment eröffnet. „So wie das Bellsche Theorem enthüllte, dass Quantenteilchen auf eine Weise korreliert sind, die die klassische Physik nicht erklären kann, sehen wir nun, dass Quantennetzwerke Korrelationsformen erzeugen, die sogar über diese Szenarien hinausgehen“, sagt er. „Es ebnet den Weg für weitere Experimente und die Erforschung größerer, komplexerer Quantennetzwerke, während wir auf ein skalierbares Quanteninternet hinarbeiten.“

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