Erwartungen an die Post-Covid-Zeit
25 Prozent der Firmen planen höhere Investitionen
70 Prozent der Fertigungsunternehmen rechnen mit einem Wachstum ihrer Branche, gaben die Teilnehmer in einer Umfrage von CBAF an. Rund ein Viertel der Firmen plant höhere Investitionen in Sachanlagen ein. Ursache für die Aufwärtsbewegung sei die grundsätzlich positive Erwartung an die Post-Covid-Zeit, schreibt CBAF in einer Pressemitteilung.

Fast 70 Prozent der Fertigungsunternehmen gehen von einem Wachstum in ihrer Branche aus, hat der Finanzierungsspezialist Close Brothers Asset Finance (CBAF) in einer Umfrage ermittelt. Immerhin 40 Prozent der befragten Firmen meinen zudem, ebenfalls zu wachsen. Dabei ist die Investitionsbereitschaft verarbeitender Unternehmen in Deutschland hoch: Mehr als jeder vierte Betrieb (28 Prozent) plant, innerhalb eines Jahres mehr als üblich in Sachanlagen zu investieren. Wie die Mainzer Firma unter 200 Produktionsunternehmen ebenfalls erfuhr, möchten weitere sechs von zehn Unternehmen (62 Prozent) ihre Investitionen in Sachanlagen darüber hinaus auf dem üblichen Niveau beibehalten. 8,5 Prozent der Befragten wollen ihre Ausgaben reduzieren.
Wachstum nach der Covid-Zeit
Die Investitionsabsichten könnten das Ergebnis einer insgesamt positiven Stimmung im verarbeitenden Gewerbe sein, schreibt CBAF. Denn die Umfrage zeigt auch, dass knapp sechs von zehn Befragten (57 Prozent) in der Post-Covid-19-Zeit ein moderates Wachstum ihrer Branche erwarten und jeder Zehnte (10 Prozent) sogar ein signifikantes Wachstum. Damit verbunden ist schließlich die Einschätzung von vier von zehn Umfrageteilnehmern (43 Prozent), dass auch das eigene Unternehmen in den nächsten zwölf Monaten wachsen wird.
Fachkräftemangel kein Hindernis
Trotz der überwiegenden Wachstumserwartung befürchten nur wenige Firmen Probleme bei der Einstellung ausreichend qualifizierten Personals. Nur etwa jeder zehnte Befragte (10,5 Prozent) erwartet hier Schwierigkeiten. Die große Mehrheit (89,5 Prozent) der Unternehmen ist diesbezüglich zuversichtlich (48 Prozent) oder sogar sehr zuversichtlich (41,5 Prozent).






































