Bosch und Microsoft erarbeiten Einsatzmöglichkeiten generativer KI im Auto

2024 bosch generative ai automated driving
Bild: Ralf Grömminger/Robert Bosch GmbH

Bosch untersucht, wie sich generative KI zur Verbesserung automatisierter Fahrfunktionen einsetzen lässt. Vor diesem Hintergrund ergründet das Unternehmen gemeinsam mit dem Softwarekonzern Microsoft Möglichkeiten zur Zusammenarbeit und zur Nutzung generativer KI. „Bosch arbeitet daran, eine neue Dimension von KI-Anwendungen im Fahrzeug zu erschließen“, sagte Dr. Stefan Hartung, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung, anlässlich der diesjährigen Bosch Connected World in Berlin. Generative KI soll es dem Fahrzeug künftig ermöglichen, Situationen einzuschätzen und entsprechend zu reagieren.

„Microsoft steht voll und ganz hinter der Verbesserung der Verkehrssicherheit. Daher freuen wir uns darauf, im Bereich generativer KI Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Bosch zu ergründen“, sagte Uli Homann, CVP und Distinguished Architect bei Microsoft.

Wenn es darum geht, Systeme für das automatisierte Fahren zu trainieren, kommt KI heute noch schnell an ihre Grenzen. Aktuelle Fahrerassistenzsysteme können zwar bereits Personen, Tiere, Objekte und Fahrzeuge erkennen, doch schon in naher Zukunft könnten sie mithilfe generativer KI bestimmen, ob in der jeweiligen Situation ein Unfall droht.

Generative KI trainiert Systeme für automatisiertes Fahren auf der Grundlage großer Datenmengen, aus denen so verbesserte Erkenntnisse gezogen werden. So ließe sich beispielsweise ableiten, ob es sich bei einem Objekt auf der Fahrbahn um eine Plastiktüte oder beschädigte Fahrzeugteile handelt. Mit dieser Information könnte entweder eine direkte Kommunikation zum Fahrer aufgenommen werden oder es könnten Fahrmanöver eingeleitet werden.



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