Die Produktionsplanung ist eine Kernaufgabe für Fertigungsunternehmen. IT-Systeme können dabei helfen. Der Software-Hersteller Oxaion arbeitet nun mit einigen Partnern an neuen Ansätzen zur Fertigungssteuerung.


Der ERP-Anbieter Oxaion und der Batterie-Produzent Banner forschen künftig gemeinsam mit dem Campus Hagenberg und Steyr der FH Oberösterreich an neuen Produktionsmethoden: Unter der Initiative ‚Produktion der Zukunft‘ wurde das von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) geförderte Projekt ‚Integrated Methods for robust Production Planning and Control‘ gestartet. Dort soll ein Produktionsplanungsverfahren entstehen, welches mithilfe von Virtualisierung, Simulation und heuristischer Optimierung gängige Methoden bei Stabilität, Robustheit und Kosteneffizienz übertrifft.

Entscheidungen ohne IT sind die Regel

Automatisierte Produktionsplanungsoptimierung meint die IT-gesteuerte Analyse und Überwachung von Produktionsplanungsprozessen und ist noch selten. „Anstatt etwa auf ein ERP-System mit integrierter PPS-Lösung zu vertrauen, überlassen viele Unternehmen es noch immer ihren Mitarbeitern in den Produktionsabteilungen die operativen Entscheidungen zu treffen – eine Aufgabe, die aufgrund steigender Marktvolatilität und Komplexität der Produktionsprozesse zunehmend schwieriger wird“ sagt Markus Hufnagl, Geschäftsführer von Oxaion in Österreich. Produzierenden Unternehmen entgingen dadurch jährliche Einsparungen in Millionenhöhe. „Für die ohnehin unter hohem Kostendruck leidenden Standorte in Österreich, Deutschland und der Europäischen Union wären solche Einsparungen natürlich eine Möglichkeit, in den kapazitativen Ausbau und die Modernisierung zu investieren.“