SEF wählt Vorstand und blickt auf zukünftige Handlungsfelder

SEF Vorstand GL 2025
Bild: SEF Smart Electronic Factory e.V.

Die Industrie 4.0-Initiative Smart Electronic Factory hat ihren Vorstand für die neue Amtsperiode gewählt. Im Amt bestätigt wurden Gerd Ohl (1. Vorsitzender), Prof. Dr. Gerrit Sames (2. Vorsitzender) und Ulrike Peter (Pressesprecherin). Neu in den Vorstand wurde Uwe Jörk (Finanzen) berufen. Der 2015 gegründete Verein entwickelt Digitalisierungslösungen speziell für die Anforderungen des produzierenden Mittelstands. In der Smart Electronic Factory werden digitale Produktionsszenarien unter realen Bedingungen getestet, validiert und in die Praxis überführt. Mitglieder sind Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die gemeinsam daran arbeiten, den Mittelstand auf dem Weg in die digitale Transformation zu unterstützen. Die Vorstandswahl erfolgte im Rahmen des Lenkungsausschusses bei Limtronik. Neben der Neuwahl standen aktuelle Projekte, Workshops zu Digitalisierungsthemen und die Vorstellung neuer Mitglieder im Mittelpunkt. Besondere Aufmerksamkeit galt den Themen Automatisierung, flexible Fertigung und digitale Prozessoptimierung mit KI – zentrale Handlungsfelder für die Mitgliedsunternehmen.

Gerd Ohl, Geschäftsführer der Limtronik und Gründungsmitglied im Verein, betont: „Für den produzierenden Mittelstand ist entscheidend, dass digitale Technologien nicht im Labor bleiben, sondern praxiserprobt und direkt anwendbar sind. Im SEF testen wir Lösungen unter realen Bedingungen und entwickeln konkrete Konzepte, die Unternehmen bei der Digitalisierung unterstützen – ob in der Fertigung oder in Querschnittsthemen wie ESG und PCF.“

Prof. Dr. Gerrit Sames von der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM), ebenfalls Gründungsmitglied, ergänzt: „Unsere jüngste Mitgliederbefragung zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz zeigt, dass viele mittelständische Unternehmen hier noch am Anfang stehen. Wir entwickeln deshalb Use Cases, die sich auf die ‚Low Hanging Fruits‘ konzentrieren, also auf realistisch umsetzbare Anwendungen mit erkennbarem Nutzen. Entscheidend ist, dass Digitalisierung messbar bleibt und wirtschaftliche Vorteile bringt.“

Ulrike Peter, Geschäftsführerin der Punctum PR-Agentur, die den Verein seit seiner Gründung kommunikativ begleitet, unterstreicht: „Wir wollen erfolgreiche Praxisbeispiele sichtbar machen, an denen sich Fertigungsunternehmen orientieren können. Der Austausch im Verein bietet wertvolle Orientierung und zeigt, wie digitale Technologien pragmatisch in Produktions- und Organisationsprozesse integriert werden können.“

Uwe Jörk, Leitung Consulting & Projektmanagement bei PC Tutor, bringt neue Impulse in das Gremium: „Automatisierung und KI-gestützte Tools können Abläufe in Produktion und Verwaltung deutlich vereinfachen. Im SEF möchten wir Mittelständler motivieren, neue Technologien einfach auszuprobieren und so zu erkennen, wie sie spürbar Entlastung und Produktivität bringen.“

Christina Hild, Geschäftsführerin des SEF Smart Electronic Factory e.V., resümiert: „Mit dem neuen Vorstand und den unterschiedlichen Kompetenzen sind wir hervorragend aufgestellt. Digitalisierung und Industrie 4.0 bleiben unsere Kernaufgaben – gemeinsam mit unseren Mitgliedern werden wir diese Themen weiter konsequent vorantreiben.“



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