Low-Code: Mehr Effizienz in Lager und Intralogistik

Die Systemoberflächen sollen durch gute Bedienbarkeit für Effizienz sorgen.
Die Systemoberflächen sollen durch gute Bedienbarkeit für Effizienz sorgen. – Bild: Engomo GmbH

Digitalisierte Lagerprozesse, Intralogistik und Prozessoptimierung durch künstliche Intelligenz (KI) sowie die Integration neuer Technologie: Diese Themen stellt Low-Code-Plattformanbieter Engomo in den Mittelpunkt seines Messeauftritts bei der Logimat. Messebesucher können sich einen Eindruck verschaffen, wie Low-Code-Technologie dabei hilft, IT-Projekte für die Logistik zu beschleunigen.

Innovative Technologie

Die mit der Plattform realisierten Apps können Prozesse individuell abbbilden und reichen von der Ablösung papierbasierter Prozesse durch mobile Anwendungen auf Smartphone, Tablets oder Industriescannern über Systeme zum Freehand-Scanning und Pick-by-Light bis hin zur Steuerung von Lagerrobotern wie AutoStore. Über Plug-Ins und Standardkonnektoren ermöglicht die Plattform die Integration in die Systemlandschaft.

Digitale Lagerprozesse

Hier kommt das Low-Code-Prinzip zum Einsatz. Dabei werden Anwendungen ohne manuelle Programmierung nach dem Baukastenprinzip zusammengestellt. Als Besonderheit nimmt Engomo für sich in Anspruch, eine sehr schnelle Anbindung vorhandener Systeme und neuer Hardware zu ermöglichen, von ERP-Systemen über Warenwirtschaft und LVS, DMS und QS bis hin zu Industriewaagen, E-Ink-Displays, LEDs für Pick-by- und Pick-to-Applikationen, Smartwatches und Lagerrobotern. Darüber hinaus bringt bringt die IT-Plattform KI-gestützte Funktionen mit, die bei der Anwendungsumsetzung und in den Apps selbst unterstützen. Dazu gehören Bild- und Texterkennung, automatische Dokumenten-Extraktion sowie Informationsanreicherungen.

Praxisbeispiel Wareneingang

Ein Praxisbeispiel veranschaulicht das: Im Wareneingang erfassen die Lagermitarbeiter per Gerätekamera den Etagenwagen mit den darauf platzierten Ladungsträgern. Die KI extrahiert und verarbeitet die einzelnen Ladungsträgernummern, gibt anhand der im Backend hinterlegten Lagerplätze eine optimale Scan-Reihenfolge der Ladungsträger vor und sorgt für eine laufweg-optimierte Einlagerung.

Kosten in der IT gespart

Mit dem Low-Code-Prinzip lassen sich Anwendungen schneller und damit kostengünstiger realisieren als durch traditionelle Programmierung. Von Warenbuchungen über Kommissionierung mit innovativen Picking-Technologien bis zur Inventur sei alles ohne Mammutprojekt möglich, sagt Geschäftsführer Jens Stier. „Eine Inventur-Anwendung für die Industrial Smartwatch, komplettintegriert mit dem ERP-System, erstellt man mit Engomo in zwei bis drei Tagen“, verspricht Stier. Wie diese App-Konfiguration mithilfe der Plattform funktioniert, welche Systeme in der Praxis zum Einsatz kommen und mit welchen Technologien Unternehmen ihre Logistik auf das nächste Level heben können, will das Unternehmen mit Live-Demonstrationen und Erfolgsgeschichten auf der kommenden Logimat zeigen. Am Mittwoch, den 12. März von 15.30 bis 15.50 Uhr tritt Jens Stier zudem im Logimat-Programm ‚Exhibitor Insights‘ mit seinem Vortrag ‚Maßgeschneidert, KI-gestützt, integriert: Low-Code Apps für optimierte Prozesse im Warehouse‘ auf.



  • Webinarangebot: Low Code für Produzenten

    Webinarangebot: Low Code für Produzenten

    Unser Webinar am Donnerstag, 25. Juni 2026 (11 Uhr), zeigt, wie Low Code Prozesse schneller anpassbar und Integrationen flexibler macht. Freuen Sie sich auf Vorträge von der SQL Projekt AG…

    mehr lesen: Webinarangebot: Low Code für Produzenten

  • NanoFocus nun hundertprozentige Mahr-Tochter

    NanoFocus nun hundertprozentige Mahr-Tochter

    Die Mahr GmbH aus Göttingen hat zum 12. November 2025 die letzten drei Prozent Anteile an der NanoFocus AG in Oberhausen übernommen und ist damit ihr Alleineigentümer.

    mehr lesen: NanoFocus nun hundertprozentige Mahr-Tochter

  • Neuer Head of Product bei Insys Icom

    Neuer Head of Product bei Insys Icom

    Insys Icom ernennt René Al-Abid zum Head of Product. Der bisherige Produktmanager soll in seiner neuen Rolle die systematische Verankerung von Security-, Compliance- und Governance-Anforderungen über das gesamte Produktportfolio hinweg…

    mehr lesen: Neuer Head of Product bei Insys Icom

  • Q.Ant macht Lars Bach zum Vice President Operations

    Q.Ant macht Lars Bach zum Vice President Operations

    Das Stuttgarter Tech-Unternehmen Q.Ant baut sein Managementteam weiter aus: Dr. Lars Bach (Bild) hat zum 1. Februar die neu geschaffene Position des Produktionsverantwortlichen als Vice President Operations übernommen.

    mehr lesen: Q.Ant macht Lars Bach zum Vice President Operations

  • Dauerkrisen kosten Deutschland fast eine Billion Euro

    Dauerkrisen kosten Deutschland fast eine Billion Euro

    Corona, Kriege oder die Amtszeit von US-Präsident Donald Trump haben die deutsche Wirtschaft seit 2020 stark belastet.

    mehr lesen: Dauerkrisen kosten Deutschland fast eine Billion Euro

  • IT&Production AI Conference 2026

    IT&Production AI Conference 2026

    KI verändert die industrielle IT. Das Versprechen: Effizienzgewinne, Kostenvorteile und Risikoreduktion entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

    mehr lesen: IT&Production AI Conference 2026

  • Webinar: Unified Namespace und IIoT – Datenraum für die Smart Factory

    Webinar: Unified Namespace und IIoT – Datenraum für die Smart Factory

    Der Unified Namespace soll alle Produktions- und Geschäftsdaten aus Maschinen, Sensoren und Systemen in einem gemeinsamen Echtzeit-Raum verfügbar machen – eine Single Source of Truth entsteht.

    mehr lesen: Webinar: Unified Namespace und IIoT – Datenraum für die Smart Factory

  • Forescout ernennt Regional Director für Zentraleuropa

    Forescout ernennt Regional Director für Zentraleuropa

    Forescout Technologies, ein Spezialist für Cybersicherheit, hat die Ernennung von Dirk Decker (Bild) zum Regional Director für Zentraleuropa bekanntgegeben.

    mehr lesen: Forescout ernennt Regional Director für Zentraleuropa

  • Immer weniger Arbeitsplätze hängen vom China-Geschäft ab

    Immer weniger Arbeitsplätze hängen vom China-Geschäft ab

    Die Anzahl der Arbeitsplätze in Deutschland, die vom Export nach China abhängen, ist seit 2021 um rund 40% gesunken, wie eine neue Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt.

    mehr lesen: Immer weniger Arbeitsplätze hängen vom China-Geschäft ab

  • Mehr IT-Dienstleister erleben Vorwürfe wegen Schlechtleistung

    Mehr IT-Dienstleister erleben Vorwürfe wegen Schlechtleistung

    Gegen zwei Drittel der IT-Dienstleister wurden im vergangenen Jahr seitens ihrer Auftraggeber Vorwürfe wegen angeblicher Schlechtleistung erhoben.

    mehr lesen: Mehr IT-Dienstleister erleben Vorwürfe wegen Schlechtleistung

  • Enbik und Edgecon gründen Service-Büro

    Enbik und Edgecon gründen Service-Büro

    Enbik, ein in Taiwan beheimateter Hersteller für Industrial Edge Computing und IT-Hardware, und Edgecon gründen in Deggendorf ein Logistik- und Service-Büro für den deutschsprachigen Raum.

    mehr lesen: Enbik und Edgecon gründen Service-Büro

  • Wenn KI-Modelle zum Angriffsziel werden

    Wenn KI-Modelle zum Angriffsziel werden

    Zur Münchner Sicherheitskonferenz (13. bis 15. Februar) hat die Google Threat Intelligence Group (GTIG) einen Bericht veröffentlicht, mit dem die Verfasser die Debatte um KI-gestützte Bedrohungen auf eine operative Ebene…

    mehr lesen: Wenn KI-Modelle zum Angriffsziel werden