Hannover Messe vom 31. März bis zum 3. April

HANNOVER MESSE 2024, ..Flaggen
Hannover Messe 2024 – Bild: Deutsche Messe AG

„Noch nie war ein Besuch der Hannover Messe so wichtig, um die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu sichern“, sagte Dr. Jochen Köckler, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe im Rahmen der Hannover Messe-Preview. In einer Zeit der wirtschaftlichen Herausforderungen biete die Hannover Messe entscheidende Impulse. „Hier erfahren die Besucher aus aller Welt, welche Technologien ihren Erfolg sichern und wie sie diese sofort in ihre Prozesse integrieren können“, so Köckler. Mit Blick auf die geopolitischen Rahmen fügt er hinzu: „In den vergangenen Monaten war oft von geopolitischen Unsicherheiten die Rede. Doch u.a. seit dem Amtsantritt des neuen US-Präsidenten hat sich diese Unsicherheit in eine schonungslose Klarheit gewandelt. Die USA verfolgen konsequent ihre ‚America First‘-Politik, während China seine Industrie massiv und gezielt unterstützt.“

Für Europa und Partner wie Kanada, das diesjährige Partnerland der Messe, sei es an der Zeit, enger zusammenzurücken und eine gemeinsame geo- und wirtschaftspolitische Strategie entschlossen voranzutreiben. „Auf der Messe wird Unsicherheit zu Sicherheit – sowohl technologisch als auch politisch“, fasst Köckler zusammen.

Hannover Messe 2024, Your Future Stage - Nachwuchs- und Fachkräfte gesucht! Halle 2, C53..Halle 2: Forschung & Technologietransfer · Future of Work · Quantentechnologien .
Hannover Messe 2024, Your Future Stage – Nachwuchs- und Fachkräfte gesucht! Halle 2, C53..Halle 2: Forschung & Technologietransfer · Future of Work · Quantentechnologien . – Bild: Deutsche Messe AG

Anwendungsbeispiele und KI im Fokus

Rund 4.000 Unternehmen aus Maschinenbau, Elektro- und Digitalindustrie sowie Energiewirtschaft präsentieren ihre Produkte. Eine zentrale Rolle nehmen dabei Anwendungsbeispiele und künstliche Intelligenz ein. Zu den ausstellenden Unternehmen zählen etwa Amazon Web Services, Bosch, Google, Microsoft, Schneider Electric oder Siemens ebenso wie Mittelständler wie Beckhoff, Festo, Harting, IFM, Lapp, Phoenix Contact, Rittal, Schaeffler oder SEW. Forschungseinrichtungen wie Fraunhofer oder das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) sind ebenfalls vor Ort. Zudem präsentieren sich Startups aus unterschiedlichen Technologiefeldern.

Als Beispiel für konkrete Anwendungen nennt Köckler den ‚Application Park‘, eine ganze Ausstellungsfläche, auf der demonstriert wird, wie moderne Robotiklösungen die Effizienz in der Produktion steigern können. Dort wird u.a. gezeigt, wie das Laserschweißen per Roboter optimiert wird oder wie die Produktion von Batteriezellen effizienter und nachhaltiger gestaltet werden kann.

Die Ausstellungsbereiche

Die Hauptausstellungsbereiche im Jahr 2025 sind Smart Manufacturing, Digital Ecosystems, Energy for Industry, Compressed Air & Vacuum Technology, Engineered Parts & Solutions, Future Hub sowie International Trade & Investment.

Der Bereich Smart Manufacturing bildet in den Hallen 4 bis 11 Industrie 4.0 branchenübergreifend ab. So finden Besucher hier etwa Neuheiten aus den Bereichen Robotik und Automation.

In den Hallen 14 bis 17 dreht sich alles um digitale Ökosysteme. Wie diese funktionieren, zeigen Aussteller wie etwa Accenture, Aleph Alpha, Altair, Autodesk, AWS, Capgemini, Dell, Google Cloud, Ericsson, Hexagon, Formlabs, HPE, Microsoft, PTC oder SAP sowohl an ihren Ständen als auch auf der Bühne der Digital Transformation Conference Stage. Mit dieser Neuerung will die deutsche Messe eine Bühne schaffen, um die übergreifenden Digitalisierungsthemen abzubilden. Im Ausstellungsbereich finden Interessierte zudem nähere Informationen zu additiver Fertigung, digitalem Zwilling und Cybersicherheit. Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen sowie Big Data, Datenanalyse oder Cloud Computing sind weitere Themen. Auch die 5G & Industrial Wireless Arena findet hier ihren Platz. Diese vereint Präsentations- und Ausstellungsflächen mit Live-Demonstrationen, Fachvorträgen und einem interaktiven Networking-Bereich.

In Halle 2 und somit im Ausstellungsbereich Futur Hub haben Startups ihren Platz. Mehr als 300 junge Unternehmen präsentieren hier ihre Produkte. Die Startup Area bietet Events, die den Austausch zwischen Startups und etablierten Unternehmen fördern sollen, wie etwa Masterclasses, Vorträge oder interaktive Sessions. Auf der Industrial Startup Stage stellen die Unternehmen Ideen und Produkte vor. Auch geplant sind Pitches und Vorträge zu den Themen Gründung, Innovation und Netzwerkarbeit. Panels zu aktuellen Themen ergänzen das Bühnenprogramm.

Die Hallen 13 und 11 fokussieren das Thema ‚Energy for Industry‘. Die Sonderschau Energy 4.0 in Halle 13 lädt Besucher ein, Innovationen rund um die Energieversorgung der Zukunft hautnah zu erleben. Am zentralen Gemeinschaftsstand präsentieren Unternehmen sowie Startups ihre Technologien und Konzepte und bringen näher, wie moderne Energiesysteme funktionieren – von der effizienten Energieerzeugung über smarte Verteilnetze bis hin zu Speichermethoden.

Rahmenprogramm und Tickets

Zusätzlich zur Ausstellungsfläche bietet die Hannover Messe ein breitgefächertes Rahmenprogramm an. Nähere Informationen dazu sowie zum Auftritt des Partnerlandes Kanada finden Sie auf den folgenden Seiten. Tickets erhalten Sie online auf der Homepage der Hannover Messe. Das Tagesticket kostet 35 Euro. Einige Aussteller bieten zudem Gratistickets an. (mst)



  • Unternehmen sollten mehr auf Sicherheitsexperten setzen

    Unternehmen sollten mehr auf Sicherheitsexperten setzen

    In jedem dritten Unternehmen (28 Prozent) gab es im letzten Jahr mindestens einen gravierenden Sicherheitsvorfall. Das sind 2 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor. Meist handelte es sich dabei…

    mehr lesen: Unternehmen sollten mehr auf Sicherheitsexperten setzen

  • Schwachstellen priorisieren und beheben

    Schwachstellen priorisieren und beheben

    Mit der Vulnerability Mitigation App (VMA) stellt Tufin eine Applikation zur Verfügung, die es Unternehmen ermöglicht, Bedrohungen zu priorisieren und auf diese Weise eine effektive Fehlerbehebung und automatisierte Risikominderung zu…

    mehr lesen: Schwachstellen priorisieren und beheben

  • Emotet ist zurück

    Emotet ist zurück

    Bereits im Februar 2020 berichteten wir von einem Cyberangriff mit dem Trojaner Emotet auf das Berliner Kammergericht. Mehr als 160 Tage nach der letzten bekannten Verbreitung der Schadsoftware konnten Sicherheitsforscher…

    mehr lesen: Emotet ist zurück

  • Kein Unternehmen kommt ohne IoT-Sicherheit aus

    Kein Unternehmen kommt ohne IoT-Sicherheit aus

    Das Internet der Dinge setzt sich in großem Stil durch, weil die potenziellen Vorteile immens sind. Ob es sich um Gebäude- und Straßenlichtsensoren, Überwachungskameras, IP-Telefone, Point-of-Sale-Systeme, Konferenzraumtechnik und vieles mehr…

    mehr lesen: Kein Unternehmen kommt ohne IoT-Sicherheit aus

  • Simulation Day in München

    Simulation Day in München

    Welche Am 24. September 2020 lädt Machineering Interessenten zum 4. Simulation Day nach München ein. Vor Ort lernen die Teilnehmer die Vorteile und Einsatzmöglichkeiten der Simulationssoftware industrialPhysics kennen.

    mehr lesen: Simulation Day in München

  • Mait übernimmt IT-On.Net Süd

    Mait übernimmt IT-On.Net Süd

    Die Mait-Gruppe übernimmt das baden-württembergische IT-Systemhaus IT-On.NET Süd. Mit dem Erwerb will die Unternehmensgruppe ihr IT-Geschäftsfeld ausbauen.

    mehr lesen: Mait übernimmt IT-On.Net Süd

  • IAB-Arbeistmarktbarometer legt weiter zu

    IAB-Arbeistmarktbarometer legt weiter zu

    Nach dem durch die Corona-Krise verursachten Rückgang im April, entwickelt sich das IAB-Arbeitsmarktbarometer weiterhin positiv. Im Juli legte der Frühindikator 3,1 Punkte zu.

    mehr lesen: IAB-Arbeistmarktbarometer legt weiter zu

  • EDAG baut Standort in Ingolstadt aus

    EDAG baut Standort in Ingolstadt aus

    Software- und Digitalisierungs-Hub EDAG baut Standort in Ingolstadt aus Der EDAG-Standort Ingolstadt soll zum ganzheitlichen Entwicklungszentrum und zu einem Software- und Digitalisierungs-Hub ausgebaut werden. Dazu wird der Standort auf über…

    mehr lesen: EDAG baut Standort in Ingolstadt aus

  • Die Stimmung bessert sich

    Die Stimmung bessert sich

    Zum dritten Mal in Folge ist der Ifo-Geschäftsklimaindex gestiegen: Nach 86,3 Punkten im Juni auf 90,5 Punkte im Juli.

    mehr lesen: Die Stimmung bessert sich

  • Energieeffizient lernen

    Energieeffizient lernen

    Ein Forschungsteam an der Technischen Universität Graz hat die KI-Lernmethode E-prop entwickelt, mit der Hardware-Implementierungen von künstlicher Intelligenz energieeffizienter gestaltet werden können.

    mehr lesen: Energieeffizient lernen

  • Positive Aussichten für die SPS 2020

    Positive Aussichten für die SPS 2020

    Die Bayerische Staatsregierung hat das Schutz- und Hygienekonzept für Messen in Bayern verabschiedet. Somit soll die SPS 2020 zum geplanten Zeitpunkt vom 24. bis 26. Oktober in Nürnberg stattfinden, wie…

    mehr lesen: Positive Aussichten für die SPS 2020

  • Erfolgsfaktor Künstliche Intelligenz

    Erfolgsfaktor Künstliche Intelligenz

    Laut einer Studie von Deloitte, sieht die große Mehrheit der in Deutschland befragten KI-Experten, die Technologie als einen wesentlichen Erfolgsfaktor für das eigene Unternehmen.

    mehr lesen: Erfolgsfaktor Künstliche Intelligenz