Nutanix erweitert KI-Plattform

A visual representation of LLM processing with a brain and circuit elements
Bild: ©Worldwide/stock.adobe.com

Bei generativer KI handelt es sich um einen inhärent hybriden Workload. Neue Anwendungen werden oft in der Public Cloud erstellt, während die Modelle auf Basis privater Daten in On-premises-Umgebungen angepasst und feinjustiert werden. Die Inferenzierung findet hingegen in der unmittelbaren Nähe des Betriebsorts der Geschäftslogik statt, ob am Edge, On-Premises oder in der Public Cloud. Dieser verteilte hybride GenAI-Workflow kann jedoch für Unternehmen eine Herausforderung hinsichtlich Komplexität, Datenschutz, Sicherheit und Kosten darstellen. Hier setzt das neue Produkt Nutanix Enterprise AI an.

Flexible Modellauswahl

Das System soll ein konsistentes Multicloud-Betriebsmodell sowie einfache Möglichkeit bieten, LLMs mithilfe der Nvidia NIM-optimierten Inferencing-Microservices und quelloffener Basismodelle von Hugging Face bereitzustellen, zu skalieren und zu betreiben. Dadurch können Anwender eine Enterprise-GenAI-Infrastruktur mit dem Maß an Resilienz, Betriebsmöglichkeiten und Sicherheit aufbauen, das sie für ihre Anwendungen benötigen. Abgerechnet wird das Produkt auf Basis von Infrastrukturressourcen, nicht etwa Token-basiert.

GPT-Paket geschnürt

Die neue Software ist eine Komponente von GPT-in-a-Box 2.0. Das Angebot beinhaltet die HCI-Software Nutanix Cloud Infrastructure, die Kubernetes-Plattform NKP sowie die Block-, Objekt- und Dateispeicheranwendung Nutanix Unified Storage. Darüber hinaus enthält das GPT-Paket Dienste zur Unterstützung von Kundenanforderungen hinsichtlich Konfiguration und Sizing für On-Premises-Training und -Inferencing.

Air-gapped Betrieb möglich

Ausgeliefert wird das System mit einem Dashboard zu Fehlerermittlung und -beseitigung, Observability und Kontrolle des Ressourcenverbrauchs bei der Nutzung von LLMs. Zusätzlich bietet die Anwendung eine rollenabhängige Zugriffskontrollen (RBAC) für die LLMs. Unternehmen mit hohen Sicherheitsstandards können das Tool in isolierten (air-gapped) oder Darksite-Umgebungen bereitstellen. Nutanix Enterprise AI für den Einsatz On-premises, am Edge oder in der Public Cloud und Nutanix GPT-in-a-Box 2.0 sind ab Ende letzten Jahres erhältlich.



  • Mehr Sicherheit in der Cloud

    Mehr Sicherheit in der Cloud

    McAfee kündigt die Zusammenarbeit mit Atlassian an, einem Anbieter für Softwareentwicklungs- und Kollaborations-Tools. Ziel ist es, gemeinsamen Kunden, die den Umstieg in die Cloud beschleunigen wollen, verbesserte Sicherheit und Bedrohungserkennung…

    mehr lesen: Mehr Sicherheit in der Cloud

  • Lückenloses Fahrzeug-Tracking

    Lückenloses Fahrzeug-Tracking

    Täglich werden Millionenwerte auf öffentlichen Straßen bewegt. Die scheinbar leichte Beute für Kriminelle zwingt Wert- und Geldtransportunternehmen, die Fahrzeuge entsprechend vor Raubüberfällen zu schützen.

    mehr lesen: Lückenloses Fahrzeug-Tracking

  • Produktionsplanung und -steuerung mit Obeya

    Produktionsplanung und -steuerung mit Obeya

    Für die Produktionsplanung und –steuerung wird in der Lern- und Musterfabrik am TZ PULS in Dingolfing jetzt mit einer Obeya-Kommunikationszentrale gearbeitet. Der große Raum, japanisch Obeya, kombiniert analoge Lean-Methoden mit…

    mehr lesen: Produktionsplanung und -steuerung mit Obeya

  • Datensicherung auf OT ausweiten

    Datensicherung auf OT ausweiten

    Waxar erinnerte am World Backup Day daran, dass regelmäßige Datensicherungen nicht nur für die IT, sondern auch für die OT eine wichtige Präventionsmaßnahme darstellen.

    mehr lesen: Datensicherung auf OT ausweiten

  • Additive Fertigung von keramischen Bauteilen

    Additive Fertigung von keramischen Bauteilen

    Die neue Richtlinie VDI 3405 Blatt 8.1 soll Grundlagen für 3D-Druckverfahren von keramischen Bauteilen vermitteln,

    mehr lesen: Additive Fertigung von keramischen Bauteilen

  • Nach Lockdown: Vorsicht beim Hochfahren von Anlagen

    Nach Lockdown: Vorsicht beim Hochfahren von Anlagen

    Weltweit wurden in Folge der Coronavirus-Pandemie Unternehmen auf der ganzen Welt vorübergehend geschlossen. Nach der Phase des Stillstands bereiten sich nun viele Firmen auf die Wiedereröffnung vor.

    mehr lesen: Nach Lockdown: Vorsicht beim Hochfahren von Anlagen

  • Wirtschaftsleistung sinkt weltweit

    Wirtschaftsleistung sinkt weltweit

    Das Coronavirus stürzt fast die ganze Welt in eine Rezession. Das geht aus der neuesten Umfrage des Ifo-Instituts hervor, an der 1.000 Experten in 110 Ländern teilgenommen haben. Demnach könnte…

    mehr lesen: Wirtschaftsleistung sinkt weltweit

  • Unternehmen oftmals unzufrieden mit der DSGVO

    Unternehmen oftmals unzufrieden mit der DSGVO

    Die Unternehmen der deutschen Informationswirtschaft sind oftmals unzufrieden mit der im Mai 2018 in Kraft getretenen EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Das zeigt eine Umfrage des ZEW. Demnach überwiegen in jedem zweiten Unternehmen…

    mehr lesen: Unternehmen oftmals unzufrieden mit der DSGVO

  • Crate.io und M&M Software kooperieren

    Crate.io und M&M Software kooperieren

    Crate.io und M&M wollen künftig als Technologiepartner für die IoT-Datenbank CrateDB zusammenarbeiten.

    mehr lesen: Crate.io und M&M Software kooperieren

  • Sick erreicht prognostizierte Ziele für 2019

    Sick erreicht prognostizierte Ziele für 2019

    Sick hat im Geschäftsjahr 2019 seinen Umsatz um 7% auf 1,7Mrd.€ erhöht. Der Auftragseingang lag bei 1,8Mrd.€ (2018: 1,7Mrd.€).

    mehr lesen: Sick erreicht prognostizierte Ziele für 2019

  • Eine App zur Bauteilerkennung

    Eine App zur Bauteilerkennung

    In der Bildverarbeitung kommt künstliche Intelligenz seit langem zum Einsatz. Neuronale Netze erkennen beispielsweise Objekte des alltäglichen Lebens mit einer höheren Genauigkeit wieder als der Mensch. Forscher des Fraunhofer-Instituts für…

    mehr lesen: Eine App zur Bauteilerkennung

  • VDI ZRE veröffentlicht neue Prozesskette und Ressourcencheck

    VDI ZRE veröffentlicht neue Prozesskette und Ressourcencheck

    Durch industrielle biotechnologischen Prozesse ist es möglich, Güter ressourcenschonender und nachhaltiger zu produzieren. Das VDI Zentrum Ressourceneffizienz (VDI ZRE) hat als Online-Tool einen Prozess visualisiert, mit dem sich biotechnologische Verfahren…

    mehr lesen: VDI ZRE veröffentlicht neue Prozesskette und Ressourcencheck