Intralogistikanlagen simuliert und optimiert

Auf der Logimat stellt Klinkhammer die neue 
Generation seiner Simulationssoftware vor.
Auf der Logimat stellt Klinkhammer die neue Generation seiner Simulationssoftware vor. – Bild: Klinkhammer Intralogistics GmbH

Im Simulationsmodell können Anwender neue Anlagen und Erweiterungen schon vor der Inbetriebnahme prüfen, um Dimensionierung und Durchlaufzeiten zu testen und zu optimieren. Die neue Simulationssoftware des Systemintegrators Klinkhammer Intralogistics wertet dazu beispielsweise kritische Leistungsgrenzen oder den Einfluss von veränderten Ein- und Auslagerstrategien aus. Aktuell handelt es sich noch um ein internes Tool, um Inbetriebnahmezeiten zu verkürzen, Materialflüsse zu testen und die Programmierung zu verifizieren. Zukünftig soll das Simulationstool aber ausgebaut werden, damit schon in der Planungsphase oder bei Eingriffen in Bestandsanlagen verschiedene Szenarien realistisch durchgespielt werden können.

Schlanke Webanwendung

Aufgebaut hat der Hersteller seine Software als Cloud-kompatible Webanwendung. Sie läuft also auf üblichen Browsern und ist mit einer zeitgemäßen graphischen Oberfläche ausgestattet, um Anwendern das Verständnis der Abläufe zu erleichtern. Die Simulation ist unabhängig vom Lagerverwaltungssystem (LVS), kann aber auch in Verbindung mit dem Warehouse Management System (WMS) Klinkware als virtuelle Anlage genutzt werden. Die Software liefert zudem ein virtuelles Abbild der Steuerungstechnik und simuliert die Sensorik- und Aktorik-Ebene der Logistikanlage, um sie testen zu können und die Inbetriebnahmezeiten der Anlage zu verkürzen.

Simulation von Szenarien

Neben technischen und konzeptionellen Aspekten lassen sich mit der Anwendung von Klinkhammer auch Prozesse vom Wareneingang über Lagerung und Transport bis zum Warenausgang prüfen. Simuliert wird dabei nicht nur die Integration von Logistikanlagen, sondern beispielsweise auch die schwankende Leistungsfähigkeit der Kommissionier- bzw. Verpackungsmitarbeiter am Arbeitsplatz. Ziele einer Simulation sind neben Leistungsverbesserungen die Verkürzung der Projektzeiten, eine bessere Anlagenqualität sowie das Erkennen von Verhaltensschwankungen der Anlage bei sich ändernden Einflussfaktoren wie Auftragsanzahl, -mix, -zusammensetzung oder Pickleistung. Dazu werden beim Nachstellen von Szenarien etwa die Anzahl von Bestellungen variiert, Struktur und Positionen der Aufträge verändert, regelmäßig auftretende Spitzenwerte angenommen und die daraus resultierenden Verhaltensweisen dargestellt. Bei der Sequenzierung können Szenarien getestet werden, um später Bestellungen in bestimmter Reihenfolge schneller zu den Packstationen zu bringen und Kartons ohne Zeitverlust zu befüllen. Die Simulation kann individuelle Sortiervorgaben prüfen, indem etwa schwere Artikel zuerst in den Versandkarton und empfindliche Produkte danach gepackt werden. So können Sortieranforderungen etwa für den Lebensmittelhandel geprüft werden, um Produktgruppen wie Fleisch und Gemüse getrennt zu verpacken, oder um Tourenreihenfolgen einhalten zu können. Auf Basis einstellbarer Parameter können Abläufe vorhergesagt und dahingehende Entscheidungen besser begründet werden. Grundlage dafür ist eine Definition der Ziele und die Festlegung von Ist- und Soll-Szenarien.



  • Unternehmen sehen Licht am Ende des Tunnels

    Unternehmen sehen Licht am Ende des Tunnels

    Mit dem stärksten jemals gemessenen Anstieg hat sich der Ifo-Geschäftsklimaindex im Juni im Vergleich zum Vormonat etwas erholt. Er liegt nun bei 86,2 Punkten.

    mehr lesen: Unternehmen sehen Licht am Ende des Tunnels

  • Cloud-Computing bleibt auf Wachstumskurs

    Cloud-Computing bleibt auf Wachstumskurs

    Im vergangenen Jahr haben 76 Prozent der Unternehmen Rechenleistung aus der Cloud in Anspruch genommen. Dies geht aus einer Studie von Bitkom Research im Auftrag von KPMG hervor.

    mehr lesen: Cloud-Computing bleibt auf Wachstumskurs

  • Maschinenbauer zuversichtlich für die Zeit nach Corona

    Maschinenbauer zuversichtlich für die Zeit nach Corona

    Die überwiegende Zahl der Maschinenbauer ist zuversichtlich, mittelfristig auf das nominale Umsatzniveau von 2019 zurückzukehren. So lautet die Kernbotschaft der sechsten VDMA-Blitzumfrage zur Corona-Pandemie, an der 658 Unternehmen teilnahmen.

    mehr lesen: Maschinenbauer zuversichtlich für die Zeit nach Corona

  • Google Cloud tritt der OPC Foundation bei

    Google Cloud tritt der OPC Foundation bei

    Google Cloud wird künftig verstärkt OPC UA nutzen, um Maschinendaten zur Verarbeitung an die eigene Infrastruktur zu übertragen. Dafür tritt die Firma der OPC Foundation als 773. Mitglied bei.

    mehr lesen: Google Cloud tritt der OPC Foundation bei

  • Zukünftig weniger Dienstreisen?

    Zukünftig weniger Dienstreisen?

    Wie aus der aktuellen Ifo-Konjunkturumfrage hervorgeht, will mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen — vor allem aus der Industrie — im Zuge der Coronakrise Geschäftsreisen dauerhaft zurückfahren.

    mehr lesen: Zukünftig weniger Dienstreisen?

  • Besser aus der Krise kommen

    Besser aus der Krise kommen

    Die finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie sind groß, dennoch birgt die aktuelle Krise auch positives. Laut einer Umfrage des VDI führt die aktuelle Situation dazu, dass sich Unternehmen digitaler und krisenfester…

    mehr lesen: Besser aus der Krise kommen

  • Zukunftssicherheit im deutschen Maschinenbau

    Zukunftssicherheit im deutschen Maschinenbau

    Die Maschinenbau-Branche leidet unter den Folgen von Covid-19. Doch die Ursachen für die Probleme liegen tiefer. Das zeigt die jüngste Studie von Inform: ‚Trendreport 2020 für den Maschinen- und Anlagenbau:…

    mehr lesen: Zukunftssicherheit im deutschen Maschinenbau

  • BMW und Mercedes-Benz legen Entwicklungskooperation auf Eis

    BMW und Mercedes-Benz legen Entwicklungskooperation auf Eis

    BMW und Mercedes-Benz stoppen ihre Kooperation zur Entwicklung automatisierter Fahrzeuge. Die Entwicklung einer gemeinsamen Technologiebasis wäre zu aufwendig, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Auch die Konjunktur spiele bei der…

    mehr lesen: BMW und Mercedes-Benz legen Entwicklungskooperation auf Eis

  • Corona bremst Robotik und Automation stärker als erwartet

    Corona bremst Robotik und Automation stärker als erwartet

    VDMA Robotik+Automation rechnet für das laufende Jahr mit einem Umsatzrückgang von mindestens 20 Prozent. Vor Ausbruch der Pandemie ging der Verband von einem Rückgang von 10 Prozent aus.

    mehr lesen: Corona bremst Robotik und Automation stärker als erwartet

  • Schmersal-Gruppe nach Cyberangriff wieder handlungsfähig

    Schmersal-Gruppe nach Cyberangriff wieder handlungsfähig

    Der Anruf kam am 20. Mai um 16.45 Uhr: Die Schmersal-Gruppe wurde von offizieller Seite informiert, dass Cyberkriminelle einen gezielten Angriff auf das Firmennetzwerk planen. Nach einer Verifikation des Anrufs…

    mehr lesen: Schmersal-Gruppe nach Cyberangriff wieder handlungsfähig

  • Gemeinsamer Standard für unterschiedliche Ortungslösungen

    Gemeinsamer Standard für unterschiedliche Ortungslösungen

    Ein Zusammenschluss von rund 60 Unternehmen aus Europa, Amerika und Asien hat mit ‘Omlox‘ einen Ortungsstandard für die Industrie eingeführt. Die weltweie Koordination wird durch die Profibus Nutzerorganisation übernommen.

    mehr lesen: Gemeinsamer Standard für unterschiedliche Ortungslösungen

  • Kleinserienproduktion für die Elektromobilität

    Kleinserienproduktion für die Elektromobilität

    Im Forschungsprojekt ‘ProeK‘ haben die Projektpartner untersucht, wie sich die Produktion von Kleinserien bei Elektrofahrzeugen verbessern lässt. Beteiligt waren u.a. Elektrofahrzeughersteller und Forschungspartner wie das WZL der RWTH Aachen.

    mehr lesen: Kleinserienproduktion für die Elektromobilität