Weniger Schwund, höhere Leistung: Behältermanagement per Asset Tracking

The concept of business technology the Internet and the networ
Bild: ©Egor/stock.adobe.com

Beim Asset Tracking werden Standort, Status und Nutzung physischer Assets überwacht. Hierzu werden in der Regel Technologien wie RFID, IoT und Machine Vision eingesetzt. Die Rückverfolgung schützt nicht nur vor Schwund, etwa durch Diebstahl, sondern bietet Unternehmen auch eine Möglichkeit zur Optimierung ihrer Betriebsabläufe. Nachfolgend wird der Nutzen von Asset Tracking beim Behältermanagement konkretisiert:

  • Kosteneinsparungen: Eine Rückverfolgung reduziert Schwund, Diebstahl und fehlgeleitete Behälter. Unternehmen benötigen weniger neue Behälter, was Kosten für den Systembetrieb senkt.
  • Effiziente Betriebsabläufe: Echtzeit-Tracking hilft bei Planung und Auslastung der Transportbehälter. Leerlauf wird reduziert und Prozesse wie Be- und Entladen und die Distributionslogistik werden einfacher.
  • Auslastung von Transportbehältern: Unternehmen können mit dem Tracking Nutzungsmuster für Transportbehälter analysieren. Sie können die Boxen, Container und Trays umschichten und Überbestände oder Knappheit vermeiden.
  • Präzise Bestandsverwaltung: Durch Rückverfolgung in Echtzeit werden Bestandsdaten erhoben, Fehler bei den Bestandsmengen reduziert und die erneute Bereitstellung geplant.
  • Supply Chain-Optimierung: Die Rückverfolgung von Mehrwegbehältern erhöht die Transparenz in der Lieferkette, sichert Logistikabläufe ab und reduziert Verzögerungen.
  • Kundenzufriedenheit: Eine verbesserte Rückverfolgung ermöglicht termingerechte, fehlerfreie Lieferungen. Dies wirkt sich positiv auf Kundenzufriedenheit und -treue aus.
  • Datengestützte Entscheidungen: Der Zugriff auf Trackingdaten hilft bei der Analyse von Trends, der Identifizierung von Effizienzmängeln und unterstützt Entscheidungen zur Prozessoptimierung.
  • Compliance und Rückverfolgbarkeit: In Branchen mit höheren Auflagen für Rückverfolgbarkeit erleichtert das Asset Tracking die Erfüllung der Vorgaben durch die Erfassung von Bewegungen und Handhabung der Transportartikel.

Das System

Bei der Wahl eines Asset Tracking-Systems gilt es, branchenspezifische Anforderungen und die Art der verwalteten Transportartikel zu berücksichtigen. Zudem sind eine gute Integrierbarkeit sowie die angebotenen Erfassungstechnologien Punkte, die bei der Auswahl berücksichtigt werden sollten.

Implementierung und ROI

Die Implementierung eines Asset-Tracking-Systems erfordert sorgfältige Planung, birgt aber Nutzenpotenzial. Wird die Identität von Gütern in Mehrwegtransportbehältern erfasst, schafft dies Grundlage für die Rückverfolgbarkeit der Produkte. Dies unterstützt die Effizienz der Betriebsabläufe, die Qualitätskontrolle, die Einhaltung von Richtlinien und die Organisation von Rückrufaktionen in der gesamten Supply Chain.



  • Nur noch 5,6 Millionen in Kurzarbeit

    Nur noch 5,6 Millionen in Kurzarbeit

    Die Zahl der Beschäftigten in Kurzarbeit ging im Juli auf 5,6 Millionen zurück, gegenüber 6,7 Millionen im Juni. Doch während immer mehr Händler und Dienstleister aufatmen können, sinken die Zahlen…

    mehr lesen: Nur noch 5,6 Millionen in Kurzarbeit

  • Auch nach der Pandemie mehr Homeoffice

    Auch nach der Pandemie mehr Homeoffice

    Rund 37 Prozent der produzierenden Unternehmen wollen Homeoffice auch nach der Corona-Krise nutzen. Vor Ausbruch der Pandemie waren es nur etwa 25 Prozent der Fertigungsbetriebe, wie eine repräsentative Umfrage des…

    mehr lesen: Auch nach der Pandemie mehr Homeoffice

  • Erwartungen für August steigen deutlich

    Erwartungen für August steigen deutlich

    Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland steigen im August 2020 gegenüber dem Vormonat wieder deutlich an, nachdem sie im Juli leicht zurückgegangen waren. Die Konjunkturerwartungen liegen aktuell bei 71,5 Punkten, also 12,2…

    mehr lesen: Erwartungen für August steigen deutlich

  • Hintergrundwissen zur OT- und IT-Welt

    Hintergrundwissen zur OT- und IT-Welt

    Die internetbasierte Veranstaltung IT meets OT am 08. September 2020 bietet Hintergrundwissen zu den zentralen Aspekten von OT- und IT-Architekturen. Dabei werden Fragen adressiert wie: Warum ist Integrität das Schutzziel…

    mehr lesen: Hintergrundwissen zur OT- und IT-Welt

  • Schneider Electric übernimmt Proleit

    Schneider Electric übernimmt Proleit

    Schneider Electric hat den MES-Anbieter Proleit AG erworben. Mit diesem Schritt will der französische Konzern seine Kompetenzen bei der Software-gestützten Automatisierung erweitern.

    mehr lesen: Schneider Electric übernimmt Proleit

  • Konjunkturerholung in der Digitalbranche setzt sich fort

    Konjunkturerholung in der Digitalbranche setzt sich fort

    Im Juli ist der Bitkom-Ifo-Digitalindex erneut gestiegen — der dritte Anstieg in Folge. Die Bitkom-Branche blickt zudem wieder in die Zukunft. Die Erwartungen an das nächste halbe Jahr liegen wider…

    mehr lesen: Konjunkturerholung in der Digitalbranche setzt sich fort

  • Roland Busch folgt auf Joe Kaeser

    Roland Busch folgt auf Joe Kaeser

    Siemens stellt sein Topmanagement um: Roland Busch übernimmt ab Oktober die Verantwortung für das Geschäftsjahr 2021. Auf der Hauptversammlung nächsten Februar löst Busch Topmanager Joe Kaeser als Vorstandsvorsitzenden ab. Digital…

    mehr lesen: Roland Busch folgt auf Joe Kaeser

  • Weniger Aufträge im ersten Halbjahr

    Weniger Aufträge im ersten Halbjahr

    Die durch Handelsstreitigkeiten und politische Verwerfungen geschwächte Weltkonjunktur wurde durch die Covid-19-Pandemie zusätzlich getroffen. Das zeigt sich auch am deutlichen Orderminus im Maschinen- und Anlagenbau.

    mehr lesen: Weniger Aufträge im ersten Halbjahr

  • Alexander Kläger ist neuer SAP Deutschland-Chef

    Alexander Kläger ist neuer SAP Deutschland-Chef

    Mit Alexander Kläger hat SAP Deutschland seit dem 1. August einen neuen Geschäftsführer. Der 49-Jährige ist seit 2012 für den Software-Konzern tätig.

    mehr lesen: Alexander Kläger ist neuer SAP Deutschland-Chef

  • Unternehmen sollten mehr auf Sicherheitsexperten setzen

    Unternehmen sollten mehr auf Sicherheitsexperten setzen

    In jedem dritten Unternehmen (28 Prozent) gab es im letzten Jahr mindestens einen gravierenden Sicherheitsvorfall. Das sind 2 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor. Meist handelte es sich dabei…

    mehr lesen: Unternehmen sollten mehr auf Sicherheitsexperten setzen

  • Schwachstellen priorisieren und beheben

    Schwachstellen priorisieren und beheben

    Mit der Vulnerability Mitigation App (VMA) stellt Tufin eine Applikation zur Verfügung, die es Unternehmen ermöglicht, Bedrohungen zu priorisieren und auf diese Weise eine effektive Fehlerbehebung und automatisierte Risikominderung zu…

    mehr lesen: Schwachstellen priorisieren und beheben

  • Emotet ist zurück

    Emotet ist zurück

    Bereits im Februar 2020 berichteten wir von einem Cyberangriff mit dem Trojaner Emotet auf das Berliner Kammergericht. Mehr als 160 Tage nach der letzten bekannten Verbreitung der Schadsoftware konnten Sicherheitsforscher…

    mehr lesen: Emotet ist zurück