Kumavision AG kauft Anteile der EOS Solutions-Gruppe

Kumavision und die italienische EOS Solutions arbeiten seit 15 Jahren auf Vertriebsebene zusammen. Mit dem Kauf von 25 Prozent der Unternehmensanteile von EOS hat die Kumavision AG nun eine strategische Beteiligung daraus gemacht. Als Grund nennt die Firma unter anderem die Internationalisierung des ERP-Geschäftes.
Die Kumavision AG baut ihre Kooperation mit der italienischen EOS Solutions-Gruppe aus. Dazu erwirbt der Markdorfer ERP- und CRM-Systemintegrator 25 Prozent an seinem Partner mit Sitz in Bozen. Beide Unternehmen weisen zusammen einen Umsatz von 90 Millionen Euro aus und betreuen über 1.600 Kunden mit mehr als 50.000 Anwendern. Die Firmen betreiben 25 Standorte in Deutschland, Italien, Österreich und in der Schweiz. Im Jahr 2017 setzten die 630 Mitarbeiter rund 100 ERP-Projekte um. „Durch unsere bisherige Zusammenarbeit wissen wir, dass die Unternehmen gut harmonieren und sich durch diese strategische Investition gegenseitig stärken werden“, sagt Kumavision-CEO Kay von Wilcken.

ERP-Umfeld verändert sich

Hintergrund der erweiterten Kooperation ist der Wandel im ERP-Umfeld. Lokale Installationen auf Unternehmensservern verlieren an Bedeutung, während Cloud-Lösungen, Services sowie Apps und funktionale Add-Ons immer wichtiger werden. „Vor diesem Hintergrund muss unsere Ausrichtung internationaler werden und mit dieser Beteiligung machen wir einen ersten Schritt in diese Richtung“, so von Wilcken, der in Zukunft auch einen Sitz im Vorstand von EOS übernehmen wird. „Beide Unternehmen wachsen kontinuierlich. Wir planen daher einen weiteren Personalaufbau, um auf die gesteigerte Nachfrage zu reagieren“, sagt EOS-CEO Günther Lobis. Zudem plant Kumavision, sich an weiteren Unternehmen strategisch zu beteiligen.

 

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