Neue Konnektoren und PAP-Update im ECM-System

Mit dem Release von Nscale 10.2 stellt Ceyoniq die Weichen für die nächste Generation der Prozessautomatisierung und des Informationsmanagements.
Mit dem Release von Nscale 10.2 stellt Ceyoniq die Weichen für die nächste Generation der Prozessautomatisierung und des Informationsmanagements. Bild: Ceyoniq Technology GmbH

Mit dem Release 10.2 der Enterprise Content Management-Software Nscale will Ceyoniq Organisationen eine technologische aktuelle Plattform bieten, die Integration und Prozessautomatisierung miteinander verbindet. Dazu sollte die Verarbeitung elektronischer Rechnungen im System flexibler gestaltet werden. Durch die Unterstützung von zusätzlichen Formaten und Standards können Unternehmen nun eine breitere Palette an Eingangsrechnungen automatisiert und GoBD-konform verarbeiten. Besonders für Organisationen mit internationalen Lieferketten oder komplexen Compliance-Anforderungen bedeutet das meist weniger Nacharbeit, schnellere Freigabeprozesse und höhere Rechtssicherheit. Im Modul für Rechnungseingangsmanagement Nscale IM schließt ein neuer Standard-Connector die Lücke zu SAP S/4Hana.

Webfreigabe neu designed

Die überarbeitete Webfreigabe im ECM-System zeigt durch die rollenbasierte und dynamische Anzeige den Anwendenden nur noch die Daten an, die für ihre Rolle und den jeweiligen Rechnungstyp relevant sind. Unnötige Felder werden ausgeblendet. Die neue Oberfläche funktioniert außerdem auf verschiedenen Endgeräten, im Büro oder unterwegs per Tablet. Mit 10.2 startet auch der Early Access für Nscale CLM (Contract Lifecycle Management). Die SaaS-Anwendung für Vertragsmanagement soll innerhalb eines Tages betriebsbereit sein, bezahlt wird sie im Subscription-Modell.

Process Automation Platform

Für Release 10.2 hat der Systemanbieter die integrierte Process Automation Platform (PAP) auf die Engine CIB Seven umgestellt. Das Upgrade erfolgt automatisch ohne Workflows zu unterbrechen. Davon soll Performance und Skalierbarkeit profitieren. Weitere Ergänzungen betreffen die Modellierung: Eine automatische Prüfung von BPMN-Diagrammen soll Fehler und Performance-Risiken früh erkennen. Das reduziert die Komplexität bei der Erstellung von Workflows und soll die Zugänglichkeit für Nicht-Experten erhöhen, gute Prozesse zu modellieren. Das integrierte Vier-Augen-Prinzip verhindert, dass kritische Prozessschritte von derselben Person mehrfach freigegeben werden. Dies stärkt die Governance, erhöht die Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen und unterstützt bei der Einhaltung der Compliance.

Unterstützung für die Admins

Um die tägliche Arbeit zu vereinfachen und den administrativen Aufwand zu reduzieren, wurden auch Überarbeitungen an den Clients vorgenommen. Eine Übersicht der in Bearbeitung befindlichen Dokumente vereinfacht die externe Dokumentenbearbeitung im Cockpit, was die Wiederaufnahme von Arbeitsschritten erleichtert und den Administrationsaufwand senkt. Für Administratoren wurde zudem ein neues Dashboard für Smart Layouts geschaffen. Auch der Connector für Microsoft SharePoint Online hat technologisch ein Upgrade erhalten und bietet mit einer verbesserten Synchronisation eine höhere Ausfallsicherheit.