
Airbus setzt am Produktionsstandort in Hamburg auf Ericsson Private 5G, ein System, das Zuverlässigkeit, Sicherheit und Leistung verspricht und auf die spezifischen IT- und Cybersicherheitsanforderungen von Airbus zugeschnitten wurde. Ein Mehrwert für den Flugzeugbauer ist dabei die integrierte Infrastruktur-Automatisierung: Sie sorgte für eine schnelle Implementierung und ermöglicht Airbus nun, die Konnektivität über mehrere Standorte hinweg zu skalieren. Zudem helfen die modulare Architektur und die API-gesteuerten Schnittstellen bei der Integration in bestehende Airbus-Systeme, beschleunig die Amortisationszeit und stärken die robusten Sicherheitskontrollen.
Von Hamburg in die Welt
Nach dem Start in Hamburg und dem laufenden Roll-out in Toulouse (Abschluss bis 2026 geplant) folgt nun die schrittweise Ausweitung auf alle strategischen Airbus-Standorte. Die Roadmap umfasst weitere Werke in Spanien und Großbritannien sowie internationale Standorte in den USA und Kanada. Hakim Achouri, 5G-Experte bei Airbus, sagt: „Unser Ziel ist es, alle unsere industriellen Netzwerke auf 5G umzustellen, um eine einheitliche, äußerst zuverlässige Konnektivität vom Arbeitsplatz der Bedienenden bis zur Flugzeugkabine zu gewährleisten. Diese Einführung beschleunigt Projekte in den Bereichen 3D-Simulation, Augmented Reality, verbesserte Rückverfolgbarkeit von Teilen und vorausschauende Wartung unserer Anlagen. Die durch diese Architektur ermöglichte Standardisierung und Skalierbarkeit ermöglicht es uns, die Lösung problemlos auf weitere Standorte in Europa und weltweit zu übertragen.“
Industrie 4.0 in der Praxis

Ericsson Private 5G ermöglicht Airbus etwa IoT-Integration, das intelligente Management kritischer Anlagen, Qualitätskontrolle in Echtzeit und kollaborative Robotik. Durch 5G-Versorgung gewinnen Maschinen und Mitarbeitende vor Ort an Mobilität in der Produktion. Dies unterstützt Produktivität sowie Prozessagilität und ermöglicht eine durchgängige industrielle Steuerung.
5G auch im Büro
Die 5G-Standalone-Technologie (SA) und Bereitstellungsmodelle von Ericsson sollen künftig auch die 5G-Nutzung in den Airbus-Büroumgebungen beschleunigen. Darüber hinaus erweitern die beiden Unternehmen ihre gemeinsame Forschung und Entwicklung auf Zukunftsfelder wie die vernetzte Flugzeugkabine, 6G und nicht-terrestrische Netzwerke (NTN). Ziel ist es, das gesamte Konnektivitäts-Ökosystem für die Luft- und Raumfahrt weiterzuentwickeln. Mit ihrer strategischen Partnerschaft legen Airbus und Ericsson einen Grundstein für die intelligente Fabrik und treiben die digitale Transformation der Branche voran.






































