Mit KI gegen kürzere Angriffszyklen

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Das Unternehmen Palo Alto Networks hat mit Continuous Frontier AI Defense eine agentenbasierte Sicherheitsanwendung vorgestellt. Laut Angaben des Herstellers reagiert das System auf eine veränderte Bedrohungslage, bei der Angreifer verstärkt künstliche Intelligenz einsetzen. Dies führe zu einer Verkürzung der Angriffszyklen um bis zu 97 Prozent, sodass Zeiträume von Wochen auf wenige Stunden reduziert würden. Die Anwendung soll Sicherheitslücken, Schwachstellen und Angriffsvektoren kontinuierlich aufspüren, prüfen und beheben, bevor diese ausgenutzt werden können.

Automatisierte Tests und Modellsteuerung

Ein Bestandteil der Anwendung ist die Continuous Testing Engine, welche einen Basisscan der IT-Landschaft mit automatisierten Tests bei Umgebungsveränderungen kombiniert. Zur Steuerung der Prozesse nutzt das System ein Multi-Model AI Harness. Diese Softwarearchitektur routet Anfragen automatisch an das jeweils geeignete KI-Modell, um die Effizienz und Abdeckung zu steigern und die Kosten der Frontier AI zu begrenzen.

Integration von Modellen und Simulationen

Die Sicherheitssoftware greift auf Modelle wie Claude Mythos 5 von Anthropic sowie GPT-5.6-Cyber von OpenAI und auf quelloffene Open-Weight-Modelle zurück. Zudem umfasst das Werkzeug eine erweiterte Gegnersimulation. Damit wird die reale Ausnutzbarkeit von End-to-End-Angriffspfaden über eigene und Drittanbieter-Web-Apps, APIs, Cloud-Infrastrukturen, Quellcode-Repositories sowie Netzwerkressourcen hinweg getestet.



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